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Darmstadt 98 : „Lilien“-Präsident: Neubau des Stadions „alternativlos“

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Nicht mehr zeitgemäß: das Darmstädter Stadion am Böllenfalltor Bild: Axel Häsler

Erst vor einer Woche hat Sportchef Holger Fach ein neues Stadion gefordert. Nun legt der Präsident der „Lilien“ aus Darmstadt zeigt. Ein Stadion-Neubau müsse zwingend kommen.

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          Der SV Darmstadt 98 lässt in der Debatte um seine Spielstätte nicht locker. Rüdiger Fritsch, der Präsident von Darmstadt 98, hat die Pläne für den Bau eines neuen Stadions noch einmal bekräftigt. „Ich kann es nur wiederholen: Das ist einfach alternativlos“, sagte Fritsch in der Sendung „Heimspiel“ im Hessischen Rundfunk. Ziel sei es, einen Ort zu finden, der „ganz nah dran ist“ am Böllenfalltor, wo der Fußball-Bundesligist derzeit seine Heimspiele austrägt. „Keiner hat ein Interesse, dass Darmstadt 98 in Heidelberg oder sonstwo spielt“, erklärte Fritsch.

          Der Präsident der „Lilien“ erkennt aber auch die Schwierigkeiten eines Neubaus: „Es ist letztlich kein Wunschkonzert. Es ist ein großes Bauprojekt, da spielen so viele unterschiedliche Gesichtspunkte eine Rolle“, sagte er. Das Jonathan-Heimes-Stadion am Böllenfalltor wird aktuell für rund elf Millionen Euro modernisiert. Pläne für einen Umbau des Stadions an gleicher Stelle mussten in der Sommerpause aus baurechtlichen Gründen gestoppt werden.

          Erst vor einer Woche hatte Sportchef Holger Fach ein neues Stadion gefordert. „So wie das jetzt hier im Moment ist, ist es sicherlich beispiellos in der Liga, da sind wir nicht konkurrenzfähig. Wenn nicht möglichst schnell etwas passiert, wird dieser Verein nicht überleben können in der Ersten Liga“, sagte der frühere Nationalspieler der „Bild“. Ein neues Stadion müsse „zwingend kommen“.

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