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Corona-Krise : Lufthansa gegen mögliche Verstaatlichung

  • Aktualisiert am

Geparkt: Lufthansa-Flugzeuge auf dem Flughafen in München Bild: AP

Der Vorschlag von Frankfurts Oberbürgermeister die Deutsche Lufthansa zu verstaatlichen, stößt beim Konzern auf wenig Gegenliebe. Die Fluggesellschaft sieht sich für die Krisenzeit ausreichend gerüstet.

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          Die Deutsche Lufthansa hat den Vorschlag des Frankfurter Oberbürgermeisters Peter Feldmann (SPD) abgelehnt, die größte deutsche Airline komplett zu verstaatlichen, bis die Corona-Pandemie überstanden ist. Es sei nicht auszuschließen, dass die Lufthansa vorübergehend auf staatliche Unterstützungsangebote zurückgreife, sagte ein Sprecher.

          Für eine gut aufgestellte Gruppe wie die Lufthansa sei aber eine Verstaatlichung wie man sie beispielsweise bei AlItalia sehe, keine Option und es bestehe auch gar keine Notwendigkeit. Lufthansa-Vorstandschef Carsten Spohr hatte schon bei der Bilanzvorlage gesagt, dass es auch die Luftverkehrswirtschaft mit einer so noch nie dagewesenen Lage zu tun habe, die Lufthansa sei aber so solide und gut aufgestellt wie kaum ein Mitbewerber.

          So gehöre der Lufthansa etwa ein großer Teil der eigenen Flotte, sie sei also nicht geleast und man verfüge zudem über große Liquidität. Feldmann hatte in einem Interview vorgeschlagen, die Lufthansa zu verstaatlichen für die Zeit der Krise. Sie sei von extrem großer Bedeutung auch für den Wirtschaftsstandort Frankfurt. Um die Folgen zu mildern, müsse man schnell handeln.

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