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Pandemie in Hessen : Testpflicht in den Schulen

An den Corona-Tests hängt der Schulbetrieb nach Ostern. Bild: Lucas Bäuml

Die geplanten Vorgaben des Bundes zum Infektionsschutz kommen in Hessen so bald noch nicht an. Es gelten weiter die eigenen Regeln, insbesondere im Schulbetrieb. Von Montag an müssen sich die Schüler testen lassen.

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          Angesichts der steigenden Infektionszahlen wird es nach den Osterferien in den hessischen Schulen keine weiteren Öffnungsschritte geben. „Sosehr das auch schmerzt“, meinten Ministerpräsident Volker Bouffier und Kultusminister Alexander Lorz (beide CDU) am Montagabend nach einer Sitzung des Corona-Kabinetts. Die beschlossenen Regeln, die auch das Thema der Ausgangssperren betreffen, gelten zunächst bis zum 9. Mai. Danach können Vorgaben in Kraft treten, die im Bundesinfektionsschutzgesetz geregelt werden sollen. Die Beratungen darüber werden sich nach Bouffiers Einschätzung noch bis zum Ende der nächsten Woche hinziehen.

          Ewald Hetrodt
          Korrespondent der Rhein-Main-Zeitung in Wiesbaden.

          Der Schulunterricht startet am nächsten Montag so, wie er vor Ostern endete. Die Jahrgangsstufen 1 bis 6 bleiben im Wechselmodell. Die Jahrgänge von der siebten Klasse an bekommen Distanzunterricht, und die Abschlussklassen lernen im Präsenzbetrieb. Ein negatives Testergebnis gilt für Schüler und Lehrkräfte künftig als notwendige Voraussetzung für die Teilnahme am Präsenzunterricht. Diese Verpflichtung sei unerlässlich, erklärte Lorz.

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