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Höchstwert in Offenbach : Deutlicher Anstieg der Corona-Fälle in Hessen

  • Aktualisiert am

Auch diese Woche stiegt die Inzidenz in Hessen weiter. (Symbolbild) Bild: dpa

Auch die Sieben-Tage-Inzidenz geht in Hessen sichtbar nach oben. Die höchsten Werte weisen Offenbach und der Landkreis Fulda auf.

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          Die Zahl der Corona-Neuinfektionen in Hessen steigt weiter deutlich an. Innerhalb eines Tages wurden nach Angaben des Robert-Koch-Instituts (RKI) vom Sonntag 1605 neue Fälle registriert. Die landesweite Inzidenz, also die Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnern in den vergangenen sieben Tagen, lag bei 138,7 nach 123,6 am Vortag. In den hessischen Regionen wiesen die Stadt Offenbach und der Landkreis Fulda mit 239,5 bzw. 233,5 die höchsten Werte auf.

          Die Zahl der Todesfälle, die mit dem Virus in Verbindung gebracht wurden, stieg laut den Angaben um 8 auf insgesamt 6481. Seit Beginn der Pandemie wurden in Hessen 233.184 Infektionen registriert.

          Auf den Intensivstationen hessischer Krankenhäuser lagen nach Daten der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin von Sonntag 413 Covid-19-Patienten, von denen 190 beatmet wurden. 1699 von 1937 verfügbaren Intensivbetten waren belegt, auch von Menschen mit anderen Krankheiten.

          Impfstrategie und Schnelltests

          Rund 400.000 Menschen in Hessen haben bisher zweimal die Spritze gegen das Coronavirus erhalten. Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU) hatte vor drei Wochen angekündigt, dass rund die Hälfte der Menschen in Hessen bis zum Sommer zweifach gegen das Covid-19-Virus geimpft sein würden. Um das Ziel zu erreichen, müssen demnach also mindestens noch zweimal drei Millionen Dosen im Land verteilt werden.

          Alle Menschen in Hessen können sich – sofern symptomfrei – mindestens einmal wöchentlich kostenfrei mit einem Antigen-Schnelltest auf das Coronavirus testen lasse. Auf der Seite des hessischen Sozialministeriums ist deshalb auch eine Übersicht der Corona-Bürgerteststellen im Land zu finden.

          Am übernächsten Montag, den 19. April, beginnt in Hessen nach den Osterferien wieder die Schule. Doch wegen der aktuellen Lage ist immer noch unklar, wie viele Kinder dann in den Klassenzimmern sitzen werden. Auf der Kultusministerkonferenz ist am Donnerstag beschlossen worden, dass begleitet durch eine umfassende Test- und Impfstrategie so viel Präsenzunterricht wie möglich angeboten wird. Die Testmöglichkeiten sollten so ausgebaut werden, dass sowohl allen Schülern als auch den Lehrkräften zweimal wöchentlich die Möglichkeit für einen Selbsttest angeboten werden kann. Die Abitur-Prüfungen sollen in diesem Jahr trotz Corona-Pandemie abgelegt werden.

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