https://www.faz.net/-gzg-abm2x

Weniger neue Corona-Fälle : Mehr Freiheiten für Hunderttausende in Hessen

Stichhaltig: Beim Impfen kommt Hessen voran, liegt aber noch unter Bundesschnitt Bild: Reuters

Gemischte Nachrichten kommen zu Corona in Hessen. Das RKI meldet weniger neue Fälle als vor einer Woche. Vielerorts gibt es mehr Freiheiten. Für Entwarnung ist es aber noch zu früh.

          3 Min.

          Die Menschen in Frankfurt müssen noch bis Freitag darauf warten, doch in Gießen und den umliegenden Kommunen gilt etwas mehr Freiheit beim Einkaufen schon von diesem Mittwoch an. In der mittelhessischen Stadt, deren Shopping-Meile regelmäßig unter den fünf umsatzstärksten ihrer Art von Städten unter 100.000 Einwohnern liegt, dürfen Händler fortan „Click and Meet“ anbieten. Bisher war nur „Click and Collect“ möglich. Fortan können Kunden mit Termin und frischem Corona-Test wieder durch die Läden streifen. Dort wie etwa auch in Frankfurt sind die ersten Schüler wieder im Wechselunterricht.

          Thorsten Winter
          Wirtschaftsredakteur und Internetkoordinator in der Rhein-Main-Zeitung.

          Allerdings ist die Inzidenz jeweils immer noch zu hoch für einen Abschied von der nächtlichen Ausgangssperre. Anders im Hochtaunus und im Vogelsberg: Dort ist diese Einschränkung seit Mitternacht passé. Darmstadt dagegen liegt nun auch den fünften Tag in Serie unter der für ein Ende dieser Regel entscheidenden Inzidenzmarke 100 (siehe Kasten unten). Der Kreis Darmstadt-Dieburg steuert auch darauf zu, ebenso die Bergstraße. Zum Montag war die Ausgangssperre schon in der Wetterau gefallen, wo schon seit längerem wieder „Click and Meet“ möglich ist.

          Testen Sie unser Angebot.
          Jetzt weiterlesen.

          Testen Sie unsere Angebote.
          F.A.Z. PLUS:

            FAZ.NET komplett

          Diese und viele weitere Artikel lesen Sie mit F+

          Endlich Urlaub! Deutsche Arbeitnehmer sind im europäischen Vergleich gut ausgestattet.

          Kampf gegen Schulden : Weniger Urlaub statt mehr Steuern

          Durch die Corona-Krise ist die Schuldenquote von 60 auf 75 Prozent gestiegen. Das Institut der deutschen Wirtschaft plädiert nun für längere Arbeitszeiten. Das könne die Finanzlöcher schließen.