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Inzidenz nicht mehr Richtwert : Bouffier kündigt Stufenplan für Corona-Lockerungen an

Lockerungsübung: Bald sollen Händler wieder Kunden empfangen dürfen, nach Terminvergabe, wie es heißt. Einzelheiten stehen aus Bild: dpa

In den vergangenen Tagen haben Wirtschaftsvertreter nachdrücklich Lockerungen gefordert. Rheinland-Pfalz geht voraus, Hessen zieht nun nach. Es soll einen Stufenplan geben.

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          Hessen plant weitere Schritte zur Lockerung der Corona-Vorgaben. Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU) kündigte laut dpa auf einer digitalen CDU-Veranstaltung einen Vier-Stufen-Plan dafür an. Dabei gehe es um mehr Kontakte für eine größere Zahl von Menschen und die Öffnung von Läden im Einzelhandel. Zuvor hatte dies die Regierung von Rheinland-Pfalz angekündigt. Auch hatten der Hessische Industrie- und Handelskammertag und der Handelsverband nachdrücklich Lockerungen gefordert.

          Thorsten Winter

          Wirtschaftsredakteur und Internetkoordinator in der Rhein-Main-Zeitung.

          Bei einer digitalen CDU-Veranstaltung in Fulda am Dienstagabend sagte Bouffier, es sei für den Einzelhandel geplant, dass Kunden künftig einen Termin für den Einkauf vereinbaren können sollen. Dies entspricht einem Vorschlag des Handelsverbands. Laut Bouffier sollen Kunden dann einen „persönlichen Verkäufer“ in dem jeweiligen Geschäft bekommen. Die strengen Hygienevorschriften müssten weiter befolgt werden. Zudem sollen sich wieder zwei Haushalte in Hessen treffen dürfen. Hessen werde sich künftig nicht mehr nur an den Inzidenzwerten orientieren, sagte er laut dpa. Es müsse zwar weiter vorsichtig in der Corona-Pandemie vorgegangen werden. „Wir können aber auch nicht so weitermachen.“ Details soll es am Donnerstag geben.

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