https://www.faz.net/-gzg-a6ppr

Weihnachten im Lockdown : So werden wir im Pandemiejahr das Fest feiern

  • Aktualisiert am

Gemütliches Zusammensein: eine Familie an Weihachten in den 1940er Jahren Bild: INTERFOTO

Im Corona-Jahr ist alles anders, auch die Feiertage. Wie verbringen wir Weihnachten im Lockdown? Sieben Redakteure berichten.

          7 Min.

          Schon immer draußen

          Im Grunde sind wir seit Jahren erprobt in Corona-Weihnachten. Die Kombination von schwerkranker Großmutter mit sehr jungen Enkelkindern, die jeweils ihre Bedürfnisse und Einschränkungen haben, hat bei uns eine Tradition begründet. Sie führt uns an Heiligabend, sobald es dämmert, nach draußen, bei jedem Wetter. Notfalls mit einem scheußlichen Faltpavillon, in sicherer Entfernung vom Feuer.

          Das machen wir jetzt, mit dem verwitweten Großvater, genauso weiter. Wir zünden ein paar Scheite in Feuerschale oder Feuerstelle an, es gibt Kinderpunsch und warme Suppe aus Thermosgefäßen, Mini-Quiches und Plätzchen auf die Hand und was Perlendes im Glas der Großen. Wir stellen schon immer die Gartenstühle mit Abstand auf, denn das jüngste Kind hüpft wie verrückt umher, aus Vorfreude auf das Christkind und vor Aufregung. Alle sind warm eingepackt mit Jacken, Kissen, Decken, wir beschwören den Geist der vergangenen Weihnachten, reden über das, was im abgelaufenen Jahr alles war.

          Testen Sie unsere Angebote.
          Jetzt weiterlesen.

          Testen Sie unsere Angebote.
          F.A.Z. PLUS:

            FAZ.NET komplett

          F.A.Z. PLUS:

            Sonntagszeitung plus

          F.A.Z. PLUS:

            F.A.Z. digital

          Diese und viele weitere Artikel lesen Sie mit F+

          Attila Hildmann : Für ihn sind alle Feinde Juden

          Attila Hildmann ist vor der Justiz in die Türkei geflohen. Dort lässt er seinem Antisemitismus nun freien Lauf. Vorher nutzte er noch Codewörter, die auch bei manchen Querdenkern und Corona-Leugnern beliebt sind.
          Brennpunkt mit viel Zuwanderung: Eine Hochhaussiedlung in Bremen (Archivbild von September 2011)

          Falsche Väter : Perfides Geschäft mit schwangeren Frauen?

          In Bremen beantragen immer mehr schwangere Frauen aus Afrika Sozialleistungen. Sie geben an, der Kindsvater sei deutscher Staatsbürger. Steckt dahinter organisierte Kriminalität?