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Hessen bei Impfquoten hinten : Offenbach und Frankfurt weit weg von „neuer 50“

Hier geht noch was: Impfzentrum in Bad Homburg Bild: Lucas Bäuml

Für Hessen stehen mehr Corona-Fälle zu Buche als vor einer Woche. Die Inzidenz ist etwa in Frankfurt und Offenbach hoch. Beim Blick auf die Impfquoten sieht Hessen die meisten Länder von hinten.

          3 Min.

          Gemischte Nachrichten zum Corona-Infektionsgeschehen liegen für Hessen zum Wochenbeginn vor. Fast 50 neue positive Corona-Tests mehr als vor einer Woche weist das Robert-Koch-Institut für Hessen auf. Andererseits meldet es nur einen weiteren Todesfall im Zusammenhang mit der Pandemie, während im Bund insgesamt 60 weitere Tote zu Buche stehen. Die Gießener Infektiologin Susanne Herold hat in einem Interview die Impfungen als wichtigste Waffe im Kampf gegen die Pandemie bezeichnet, allerdings liegt Hessen sowohl bei den Erst- als auch den Zweitimpfungen im Ländervergleich hinten.

          Thorsten Winter

          Wirtschaftsredakteur und Internetkoordinator in der Rhein-Main-Zeitung.

          Die Inzidenz als zentrale Kennziffer steigt auch in Hessen weiter. Sie rangiert knapp unter jener im Bund, liegt aber mehr als fünf Punkte höher als vor einer Woche und weit über der „neuen 50“. Die bisher letzte Runde von Kanzlerin und Länderchefs hatte 35 neue Fälle unter 100.000 Einwohnern binnen sieben Tagen als Schwellenwert benannt, um Corona-Regeln zu regeln. Nach dem Eskalationskonzept des Landes war monatelang die 50 der kritische Wert, um die Regeln zu verschärfen.

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