https://www.faz.net/-gzg-acirf

Wiesbaden lockert als Letzter : Kritik aus Frankfurter Rathaus an Schließung der Impfzentren

Testfall: Ein medizinischer Mitarbeiter von Opel misst im neuen Impfzentrum des Autobauers die Körpertemperatur von Firmenchef Michael Lohscheller Bild: Maximilian von Lachner

Weniger Corona-Fälle als vor einer Woche gibt es in Hessen. Zwei Kreise weisen eine einstellige Inzidenz auf. Jede fünfte Person ist nun durchgeimpft, aber im Ländervergleich das Land an Boden.

          3 Min.

          In Hessen sinkt der zentrale Corona-Kennwert weiter und hat den tiefsten Stand seit Mitte Oktober erreicht. Ist das nun gut oder nicht? Es kommt, wie so oft, auf den Vergleich an. Vor vier Wochen wies das zentral gelegene Bundesland noch eine Inzidenz von 117 auf. Insofern ist die Zahl der jeweils binnen Wochenfrist verzeichneten neuen positiven PCR-Tests dramatisch gesunken. Auch der Wochenvergleich fällt günstig aus: Zum vergangenen Mittwoch meldete das Robert-Koch-Institut (RKI) noch den Wert 46 für Hessen.

          Thorsten Winter
          Wirtschaftsredakteur und Internetkoordinator in der Rhein-Main-Zeitung.

          Doch schon der Vergleich mit den anderen Bundesländern fällt weniger schmeichelhaft aus. Hessen kommt anhaltend auf eine der höchsten Inzidenzen im Bund. Nur Baden-Württemberg steht schlechter da, Thüringen, lange Zeit der Hotspot schlechthin, liegt auf eine Linie mit Hessen. Mit Abstand am besten steht Mecklenburg-Vorpommern da mit einem Kennwert von nur sechs. Und: Vor genau einem Jahr hatte das RKI für Hessen eine Inzidenz von nur drei gemeldet und 159 binnen Wochenfrist registrierte Neuinfektionen. Aktuell stehen 1496 neue Fälle in der Statistik.

          Testen Sie unser Angebot.
          Jetzt weiterlesen.

          Testen Sie unsere Angebote.
          F.A.Z. PLUS:

            FAZ.NET komplett

          Diese und viele weitere Artikel lesen Sie mit F+

          Flutwarnung in Ahrweiler : Warum wurde nicht evakuiert?

          Menschenleben hätten gerettet werden können, wenn die Verantwortlichen im Kreis Ahrweiler früher gehandelt hätten. Der rheinland-pfälzische Innenminister verspricht, den Katastrophen-Abend aufzuklären.
          Baerbock entschuldigte sich dafür, das N-Wort „reproduziert“ zu haben.

          Baerbock und das N-Wort : Moralische Panik

          Bei den Grünen meint man: Auch wer im Sinne des Anti-Rassismus spricht, verbreitet Rassismus weiter, wenn er Rassismus zitiert. Wer den Kontext aus der Sprache verbannen will, unterscheidet sich allerdings nicht von islamischen Fundamentalisten.