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Corona in Hessen : Mehrere frühere Hotspots nahe an der Null-Inzidenz

Abwärts: Mitte April noch bei Inzidenz 247, liegt der Kreis Limburg-Weilburg nun unter 2 – hier der Dom zu Limburg Bild: dpa

Noch immer liegt die Inzidenz in Hessen über dem Durchschnitt im Bund. Aber sie ist nun einstellig. Anders als etwa Frankfurt nähert sich Offenbach der Null-Inzidenz. Sorgen macht die Delta-Variante.

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          Klar ist: Die zuerst in Indien nachgewiesene und nun Delta-Variante genannte Mutation des Coronavirus breitet sich auch in Hessen aus. Unklar ist: Wie hoch ist ihr Anteil mittlerweile? War bisher von sechs bis acht Prozent die Rede, geht Gesundheitsminister Kai Klose (Die Grünen) nun schon von gut einem Fünftel aus. Das lässt auf die Geschwindigkeit schließen, mit der Delta die anderen Varianten in den Hintergrund drängt. „Inzwischen werden positive PCR-Befunde in zahlreichen Laboren routinemäßig mit variantenspezifischen PCR-Tests weiter analysiert“, hebt das Sozialministerium hervor. Mittlerweile sind vereinzelt Fälle bekannt, bei der sich Zweifachgeimpfte dennoch mit der Delta-Variante des Coronavirus infiziert haben. Allerdings verläuft die Covid-19-Erkrankung viel milder als ohne Impfung.

          Thorsten Winter
          Wirtschaftsredakteur und Internetkoordinator in der Rhein-Main-Zeitung.

          Dazu passt die neue Vorgabe aus Wiesbaden: Hessen lockert sich weiter, aber noch nicht vollständig. Von Freitag an gelten neue Corona-Regeln. Sie lösen den befristeten Stufenplan ab, zumal alle 26 hessischen Regionen einschließlich der fünf Großstädte die Stufe zwei erreicht haben. Schwarz-Grün hält es weiter mit der Vorsicht.

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