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„Click and Meet“ in Frankfurt : Große Mehrheit der Kreise und Großstädte noch mit Ausgangssperre

Viele Corona-Infektionen: In Kassel liegt die Inzidenz bei 154,8. Bild: dpa

Zum Wochenschluss sinkt die zentrale Corona-Kennziffer auch in Hessen weiter. Sie ist aber nur in drei Ländern höher. Und noch immer betreuen die Kliniken fast 1000 Covid-19-Patienten.

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          Viele Händler in Frankfurt können aufatmen. Von diesem Freitag an dürfen sie wieder Kundschaft in ihren Läden empfangen. Nachdem wochenlang nur „Click and Collect“ möglich war, lautet nun „Click and Meet“ die Losung. Wer einen Termin hat und einen frischen negativen Schnelltest vorweisen kann, darf ins Geschäft und nach Herzenslust shoppen. Die Erfahrung aus Gießen legt indes nahe: Händler wie Verbraucher müssen sich an die neue Freiheit erst wieder gewöhnen. Das gute Wetter dürfte dabei helfen.

          Thorsten Winter
          Wirtschaftsredakteur und Internetkoordinator in der Rhein-Main-Zeitung.

          Auch sonst kommen zum Wochenschluss wieder tendenziell erfreuliche Nachrichten zum Infektionsgeschehen in Hessen: Die Inzidenz als zentrale Corona-Kennziffer sinkt weiter. Denn wie in den vergangenen Tagen auch, haben die Gesundheitsämter dem Robert Koch-Institut (RKI) weniger neue positive PCR-Tests gemeldet als vor einer Woche und zudem weniger weitere Tote im Zusammenhang mit der Pandemie. Die Landesregierung hat vor diesem Hintergrund gerade Lockerungen für Regionen beschlossen, in denen die Kennziffer an fünf Tagen in Folge unter 100 liegt. Von Montag an entfällt dann auch die Testpflicht im Handel unter bestimmten Bedingungen.

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