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Weniger beatmete Covid-Kranke : Neue Corona-Richtwerte in Hessen sinken – Impfquote steigt kaum

Luftzufuhr: Beatmungsgerät am Bett eines Corona-Patienten im Frankfurter Uni-Klinikum Bild: Frank Röth

Erstmals seit seiner Bekanntgabe ist der neue Corona-Richtwert, der die Aufnahme neuer Covid-Kranker in hessischen Kliniken spiegelt, unter zwei gefallen. Die Lage auf Intensivstationen entspannt sich etwas.

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          Das Corona-Infektionsgeschehen in Hessen beruhigt sich weiter, bleibt aber auf hohem Niveau. Der neue Richtwert Hospitalisierungsinzidenz ist über Nacht auf 1,99 gefallen, zuvor verharrte er auf 2,1. Dabei geht um die binnen Wochenfrist neu in Kliniken aufgenommenen Corona-Kranken – nicht um die Gesamtzahl der Covid-Patienten in Kliniken. Der Grenzwert beträgt acht. 150 Covid-Kranke liegen in Intensivbetten und damit neun weniger als am Montag gemeldet – von 200 an werden erweitere Schutzvorschriften fällig, die das Land aber noch genau benennen muss.

          Thorsten Winter
          Wirtschaftsredakteur und Internetkoordinator in der Rhein-Main-Zeitung.

          82 Prozent der auf hessischen Intensivstationen behandelten Corona-Patienten sind nicht geimpft, wie das Sozialministerium meldet. 15 Prozent seien vollständig geimpft. Darunter ist aber eine Anzahl von Menschen, die etwa aufgrund von Immunsuppression wegen anderer Erkrankungen keinen guten Immunschutz gegen Corona ausbilden können, wie etwa die Gießener Infektiologin Susanne Herold jüngst im F.A.Z.-Interview sagte.

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