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Corona-Hilfen : 13 Milliarden Euro für hessische Unternehmer

  • -Aktualisiert am

Mit Abstand: Marian Zangrossi nimmt Maß im Café Charlot auf dem Frankfurter Opernplatz. Bild: dpa

Hessen hat nach Aussage der Landesregierung gute Aussichten, die wirtschaftlichen Folgen der Corona-Pandemie mit einem blauen Auge zu überstehen. Schwarz-Grün erwartet „positive Konjunkturzahlen“.

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          Seit Beginn der Corona-Pandemie sind von Bund und Land rund 13 Milliarden Euro zur Unterstützung hessischer Unternehmer und Selbständiger gezahlt worden. Das teilten der hessische Wirtschaftsminister Tarek Al-Wazir (Die Grünen) und Hessens Finanzminister Michael Boddenberg (CDU) am Freitag in Wiesbaden mit. Angesichts des Ausmaßes der Krise sei das Land wirtschaftlich insgesamt bisher „erstaunlich gut“ davongekommen. Inzwischen nehme die Wirtschaft wieder an Fahrt auf, sagte Al-Wazir. „Die dritte Infektionswelle ist gebrochen, und in diesem Quartal werden wir positive Konjunkturzahlen sehen.“ Für den Sommer sei mit einem deutlichen Schub für die Wirtschaft zu rechnen, im Herbst bestehe die Chance, das Vorkrisenniveau zu erreichen.

          Ralf Euler
          Redakteur in der Rhein-Main-Zeitung, verantwortlich für den Rhein-Main-Teil der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung.

          Als bemerkenswert wertet Al-Wazir, dass der deutschlandweite Rückgang der Insolvenzzahlen auch im Mai angehalten habe. „Es gehen nicht mehr Unternehmen pleite als zu normalen Zeiten.“ Seine optimistische Einschätzung stützt der Wirtschaftsminister auch auf die gute Entwicklung des Arbeitsmarkts. Die Erwerbslosigkeit sei im Mai nicht nur im Vergleich zum unmittelbaren Vormonat, sondern erstmals seit Beginn der Krise auch im Verhältnis zum Vorjahresmonat wieder gesunken. Die Anzeigen zur Kurzarbeit gingen ebenfalls zurück, und die Zahl der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten in Hessen habe zwischen Mai 2020 und Mai 2021 nur um 0,4 Prozent abgenommen.

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