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Aus China : 2,8 Millionen Atemschutzmasken nach Hessen geliefert

  • Aktualisiert am

Der Logistikdienstleister DB Schenker und Lufthansa Cargo haben 2.780.000 Atemschutzmasken an die Landesregierung von Hessen geliefert. Bild: dpa

Am Frankfurter Flughafen ist am Freitag dringend benötigtes medizinisches Material aus China angekommen. Hessens Wirtschaftsminister ruft Unternehmen gleichzeitig dazu auf, Infektionsschutzmaterial zu verkaufen.

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          Rund 2,8 Millionen dringend benötigte Atemschutzmasken sind am Freitagnachmittag für Hessen am Frankfurter Flughafen angekommen. Das bestätigte das hessische Sozialministerium am Freitagabend. Zuvor hatten die Logistikdienstleister DB Schenker und Lufthansa Cargo eine entsprechende Lieferung mitgeteilt. Wirtschaftsminister Tarek Al-Wazir (Grüne) und Sozialminister Kai Klose (Grüne) nahmen demnach insgesamt rund 12,7 Tonnen medizinisches Material in Empfang.

          Die rund 6000 Kartons waren mit einer Passagiermaschine aus Schanghai in Deutschland angekommen. Um alles zu verstauen, wurden Kartons auch auf die Sitzreihen in der Kabine sowie in die Staufächer über den Sitzen gepackt. Das Wirtschaftsministerium will die Güter nun weiterverteilen.

          Aufruf zum Verkauf von Atemschutzmasken

          „Als wir erfahren haben, dass Millionen Mund-Nasen-Schutzmasken, die wir bei B. Braun Melsungen bestellt hatten, in China nur darauf warten, nach Frankfurt geflogen zu werden, haben wir uns um einen zügigen Transport nach Hessen gekümmert“, teilten Wirtschaftsminister Tarek Al-Wazir und Gesundheitsminister Kai Klose laut der Mitteilung der Deutschen Bahn mit. In den Krankenhäusern werden laut Al-Wazir etwa Atemschutzmasken, Schutzkittel und Einmalhandschuhe dringend benötigt.

          Al-Wazir hat angesichts der Corona-Pandemie Unternehmen zudem um den Verkauf von Infektionsschutzmaterial an das Bundesland gebeten. Dringend benötigt würden in den Krankenhäusern beispielsweise Atemschutzmasken, Schutzkittel und Einmalhandschuhe, schrieb er Firmen nach Mitteilung vom Freitag. Der Deutschen Presse-Agentur teilte Al-Wazir am Abend mit: „Die ersten haben sich schon gemeldet!“

          Zudem bat der Minister in seinem Schreiben an Unternehmen, „zu prüfen, ob in Ihren Betrieben Produktionslinien, die derzeit stillstehen oder ihre Kapazität nicht ausschöpfen, auf die Herstellung dieser dringend benötigten Artikel umstellen können“. Dies könne nicht nur bei der Bewältigung der Pandemie helfen, „sondern auch die Auslastung Ihrer Produktion verbessern“.

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