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Corona-Auflagen in Hessen : Die Mediziner sollen den Takt vorgeben

Das Leben steht still: Auch dieser Spielplatz in Frankfurt ist seit Wochen gesperrt. Bild: Frank Röth

Die Einschränkungen wegen des Coronavirus sollen vorerst landesweit weiter gelten. Für die Schulen wird eine Art Schichtmodell erwogen. Derweil legen hessische Unternehmen einen Plan vor, die Beschränkungen zu lockern.

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          Die geltenden Beschränkungen zum Umgang mit dem Coronavirus werden in Hessen vorerst nicht durchgreifend geändert. Beschlüsse über mögliche Lockerungen sind frühestens für Mitte der nächsten Woche zu erwarten. Dann sprechen die Ministerpräsidenten der Länder mit Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU). „Wir dürfen nicht riskieren, dass die Erfolge zunichtegemacht werden, indem wir zu schnell und zu früh öffnen“, sagte Hessens Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU) am Mittwochabend im HR-Fernsehen.

          Falk Heunemann

          Wirtschaftsredakteur in der Rhein-Main-Zeitung.

          Ewald Hetrodt

          Korrespondent der Rhein-Main-Zeitung in Wiesbaden.

          Eine wesentliche Grundlage der Beratung werden die Infektionen sein, die an den Ostertagen registriert werden. Die Länder hätten vereinbart, „im Geleitzug“ vorzugehen, betont der Sprecher der Landesregierung, Michael Bußer. Es sei ausgeschlossen, dass Bouffier sich an die Vereinbarung nicht halte und vorher in wesentlichen Punkten Alleingänge unternehme. „Es gibt Überlegungen und Gedankenmodelle“, so Bußer auf die Frage nach einer Exit-Strategie, „aber noch nicht mehr.“ Im Übrigen hätten die gegenwärtigen Regelungen gemäß den Vereinbarungen erst einmal bis zum Ende der Osterferien Geltung.

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