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Christopher Jahns : Ex-Präsident der EBS will Land verklagen

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Christopher Jahns. Bild: Eilmes, Wolfgang

Der unter Untreueverdacht stehende Ex-Präsident der European Business School (EBS), Christopher Jahns, will das Land Hessen auf Schadensersatz verklagen.

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          Der unter Untreueverdacht stehende Ex-Präsident der European Business School (EBS), Christopher Jahns, will das Land Hessen auf Schadensersatz verklagen. „Es wird mit Hochdruck daran gearbeitet“, sagte Jahns Medienberater Dirk Metz der Nachrichtenagentur dpa am Mittwoch und bestätigte damit Informationen des „Wiesbadener Kurier“. Die Staatsanwaltschaft Wiesbaden habe Jahns in ihren Pressemitteilungen „regelmäßig und fortwährend“ vorverurteilt, begründete Metz die Klage. Diese werde vom Bonner Presserechtler Gernot Lehr vorbereitet, der auch Ex-Bundespräsident Christian Wulff in dessen Affäre vertreten hat.

          Der Sprecher der Wiesbadener Staatsanwaltschaft, Hartmut Ferse, wies die Vorwürfe zurück. Seine Behörde habe über alle Stufen des Ermittlungsverfahrens gegen Jahns korrekt informiert. Ferse hatte vor wenigen Tagen mitgeteilt, dass die seit einem Jahr laufenden Untreue-Ermittlungen kurz vor dem Abschluss stünden.

          Es geht dabei um 180.000 Euro, die unter Jahns’ Ägide von der privaten Elitehochschule ohne entsprechende Gegenleistung an die Schweizer Beratungsfirma BrainNet geflossen sein sollen. Jahns war an der Firma beteiligt und fungierte seit 2008 als Präsident des Verwaltungsrats von BrainNet. Er hat die Untreue-Vorwürfe bestritten. Inzwischen hat der Ex-Präsident der EBS seine Anteile an BrainNet verkauft und sein Amt dort niedergelegt.

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