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Hunsrück-Flughafen : Hahn-Investor aus China sieht Investitionsstau

  • Aktualisiert am

Ausbaufähig: Der Hahn-Investor sieht einen Investitionsbedarf von 50 Millionen Euro und mehr Bild: dpa

Noch ist der Verkauf des Hunsrück-Flughafens Hahn nicht vollzogen, denn Hessen hält seine Anteile noch zurück. Der Investor aus China macht derweil eine klare Ansage.

          Der Käufer des Mehrheitsanteils am defizitären Flughafen Hahn, die chinesische HNA Airport Group, sieht großen Reformbedarf, bekennt sich aber zu dem Standort. „Wir haben es mit einem Investitionsrückstau von ungefähr 50 bis 70 Millionen Euro zu tun“, sagte der Sprecher der HNA-Gruppe, Christoph Goetzmann, am Mittwoch vor drei Landtagsausschüssen in Mainz.

          Der Hunsrück-Airport sei „ein Unternehmen, das saniert und restrukturiert werden muss, um zukünftig zu überleben“. Goetzmann betonte aber: „Es ist unser Ziel, den Flughafenbetrieb weiter fortzuführen.“ Gespräche mit dem Hahn-Platzhirsch Ryanair liefen bereits und HNA plane pro Woche je drei Passagier- und Frachtflüge zusätzlich von und nach China.

          Rheinland-Pfalz hat seinen Anteil von 82,5 Prozent an die HNA Airport Group verkauft, der Mainzer Landtag muss noch zustimmen. Hessen hatte den geplanten Verkauf seiner 17,5 Prozent an eine Tochter der kleinen pfälzischen Firma ADC GmbH wegen eines überraschenden Gesellschafterwechsels zunächst verschoben. Der erste Kauf an die chinesische, weithin unbekannte Firma SYT war im vergangenen Jahr wegen mutmaßlichen Betrugs gescheitert.

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