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Nach Treffen mit Meuthen : Geschäftsführer der hessischen Filmförderung muss Posten räumen

  • Aktualisiert am

Nach Treffen mit Meuthen: Hans Joachim Mendig muss zurücktreten. Bild: Bergmann, Wonge

Hans Joachim Mendig ist nicht mehr Geschäftsführer der Hessen Film und Medien GmbH. Ein Foto mit dem AfD-Bundessprecher Jörg Meuthen hatte für massive Entrüstung innerhalb der deutschen Filmbranche gesorgt.

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          Die Zusammenarbeit mit Hans Joachim Mendig als Geschäftsführer der Hessen Film und Medien GmbH ist beendet. Wie die hessische Kunstministerin Angela Dorn mitteilte, hat der Aufsichtsrat bei seiner außerordentlichen Sitzung dies einstimmig beschlossen.

          Grund für die Sitzung war die Ankündigung vieler Filmschaffender, nicht mehr mit der Hessen Film und Medien zusammenarbeiten zu wollen, die Rücktritte von Jury-Mitgliedern und einen möglichen Imageschaden für das Land und die Filmförderung zu sprechen.

          Seitdem über ein Instagram-Foto des AfD-Bundessprechers Jörg Meuthen ein Treffen Mendigs mit Meuthen und dem Frankfurter PR-Berater Moritz Hunzinger im Juli bekannt geworden war, hatten in den vergangenen Tagen zahlreiche Filmschaffende eine Erklärung, später den Rücktritt Mendigs gefordert.

          Dieser hat sich öffentlich nie zu dem Treffen geäußert. Gegenüber Dorn erklärte Mendig, das Treffen sei eine „private“ Angelegenheit gewesen. 

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