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Chauffeurdienst „Let me drive“ : Wie ein Taxi, nur anders

  • -Aktualisiert am

Manchmal fährt er im Jaguar vor, manchmal im Smart: Bojan Boskovic, Geschäftsführer von „Let me drive“ Bild: Carlos Bafile

Tanzen, feiern, trinken und trotzdem mit dem eigenen Auto nach Hause kommen. Der Chauffeurdienst von „Let me drive“ macht das möglich.

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          Es ist ungewöhnlich still in Frankfurt. Der gerade abgeklungene Regen hat die nächtlich kalte Stadtluft reingewaschen und einen leichten Film von Nässe auf den Straßen zurückgelassen. Es ist 23 Uhr. Nahezu geräuschlos fährt langsam ein schwarzer Jaguar vor das „A Casa di Tomilaia“ in Sachsenhausen. Das Licht der Laternen vor dem Restaurant bricht sich in dem auf Hochglanz polierten Lack des Wagens. Zwei junge, gepflegt aussehende Männer, gut gekleidet mit Hemd, Jackett und Krawatte, steigen aus. Es sind Bojan Boskovic und Stefan Nedeljkovic, Geschäftsführer und zwei von acht Fahrern von „Let me drive“. Das Start-up aus Frankfurt bietet einen Chauffeurdienst an, der Kunden aus dem Rhein-Main-Gebiet samt deren Auto nach Hause fährt.

          Die Idee zu so einem Service haben auch andere Jungunternehmer in anderen Städten gehabt. In Berlin und Brandenburg sind „The Nightdriver“ für ihre Kunden abrufbereit, in Hamburg gibt es den Chauffeurservice „Home-Driver“, und in Leipzig und Umgebung kann man die Autoheimbringer von „drive me home“ rufen. Das Konzept der Chaffeure ist immer das gleiche: Wenn sie gerufen werden, kommen zwei Fahrer in einem Firmenwagen zum Kunden. Einer chauffiert den Wartenden in dessen Auto nach Hause, der andere folgt mit dem Firmenwagen, um seinen Kollegen am Zielort wieder einzusammeln.

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