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Vorbild Bordeaux : Château-Weine aus dem Burgenland

Bedeutender Barockbau: Das Anfang des 18. Jahrhunderts erbaute Schloss Halbturn liegt zwischen dem Neusiedlersee und der österreichisch-ungarischen Grenze. Bild: Schloss Halbturn

Das österreichische Weingut Schloss Halbturn orientiert sich an einem internationalen Stil. Es geht nicht nur im Vertrieb ganz eigene Wege.

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          Bordeaux mit österreichischer Note – mit diesem griffigen Motto lassen sich nicht nur die Weine von Schloss Halbturn trefflich beschreiben, sondern im Grunde das gesamte Konzept, mit dem das traditionsreiche Burgenländer Weingut in den vergangenen zwei Jahrzehnten auf sich aufmerksam gemacht hat. Wie viele der berühmten Châteaus im Bordelais, so geht auch der zwischen dem Neusiedlersee und der österreichisch-ungarischen Grenze ge­legene Betrieb auf eine sehr lange Geschichte zurück.

          Hinwendung zu internationalem Stil

          Peter Badenhop
          Redakteur in der Rhein-Main-Zeitung.

          Auf das Jahr 1214 wird der Erwerb der ersten Weinbergslagen in der Gemeinde Jois datiert. Das Schloss selbst, das als bedeutendster Barockbau des Burgenlandes gilt, stammt aus dem Jahr 1711. Erbaut für Kaiser Karl VI., diente es dem österreichisch-ungarischen Kaiserhaus lange als Jagd- und Sommerresidenz. Im Zweiten Weltkrieg geplündert und teilweise abgebrannt, ist es heute im Besitz der Familie von Markus Graf zu Koenigsegg-Aulendorf, der vor allem den Weingutsbetrieb seit 2001 mit großem Ehrgeiz umstrukturiert hat – und sich dabei die großen Châteaus des Bordelais zum Vorbild genommen hat.

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