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„Stimmungsaufheller“ : CDU-Umfrage: Schwarz-Grün mit mehr Zustimmung

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Gemeinsam: Wirtschaftsminister Tarek Al-Wazir (Die Grünen) und Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU) können sich über eine für ihre Parteien vorteilhafte Umfrage freuen Bild: dpa

Die CDU gibt eine Umfrage in Auftrag - und freut sich über die gelieferten Zahlen für Schwarz-Grün. Die SPD-Opposition spricht von „künstlichem Stimmungsaufheller“.

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          Eineinhalb Jahre nach ihrem Antritt sieht sich Hessens schwarz-grüne Regierung durch eine Umfrage gestärkt. Wäre nun Landtagswahl, kämen CDU und Grüne zusammen auf 55 Prozent, wie eine von der Union in Auftrag gegebene Erhebung ergab. Sowohl die CDU (41 Prozent) als auch ihr Juniorpartner (14 Prozent) legen im Vergleich zur Landtagswahl 2013 um jeweils rund drei Punkte zu.

          Die SPD kommt nach der am Montag veröffentlichten dimap-Umfrage auf 27 Prozent - ein Verlust von fast vier Prozentpunkten. FDP und Linke würden mit sechs Prozent erneut in den Landtag einziehen. Die AfD käme auf lediglich zwei Prozent. Die Umfrage wurde in der Zeit vom 6. bis 13. Juli organisiert, dem Höhepunkt der Griechenland-Krise.

          Bei der Wunsch-Koalition sprachen sich 60 Prozent der Befragten für Schwarz-Grün in Hessen aus, Rot-Grün kam auf lediglich 14 Prozent. Das ehemalige Regierungsbündnis CDU/FDP wollten gar nur drei Prozent.

          CDU-Generalsekretär Manfred Pentz sprach in Wiesbaden von einem „hervorragenden“ Ergebnis. Die SPD-Opposition sah dagegen einen „künstlichen und dringend benötigten Stimmungsaufheller“ für die Union durch ihr „Hausinstitut“. Man gewinne lieber „echte Wahlen“, meinte Günter Rudolph, parlamentarischer Geschäftsführer der SPD-Fraktion, und verwies auf jüngste Erfolge seiner Partei bei Wahlen in mehreren größeren Städten und Kreisen des Landes.

          FDP-Landeschef Stefan Ruppert sprach von einem „deutlich positiven Trend“ für seine Partei. Dieser müsse bei der Kommunalwahl Anfang 2016 fortgesetzt werden. Die mitregierenden Grünen meinten, die Wähler honorierten, dass Hessen „grüner und gerechter“ geworden sei.

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