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CDU nach Frankfurter OB-Wahl : Volkspartei in Nöten

Bange Mienen: Nach der Niederlage von Bernadette Weyland in der Stichwahl um das Oberbürgermeisteramt kommen am 11. März die Kandidatin (Zweite von links) und Mitglieder der CDU-Führung in den Römer. Bild: Wonge Bergmann

Morgen treffen sich Basis und Führung der CDU, um hinter verschlossener Tür über die Zukunft der Partei zu sprechen. Welche Machtzirkel es gibt, welche Protagonisten die Fäden ziehen und welche Schwierigkeiten die CDU mit ihrer Rolle als Großstadtpartei hat, soll dieser Artikel erklären.

          5 Min.

          Das Personal

          Macht und Möglichkeiten

          Tobias Rösmann

          Redakteur in der Rhein-Main-Zeitung.

          Im CDU-Kreisverband gibt es mehrere offizielle und inoffizielle Machtzirkel. Zu den offiziellen Zirkeln zählen die Magistratsgruppe um Bürgermeister Uwe Becker, die Fraktion um den Vorsitzenden Michael zu Löwenstein und die Parteiführung um den Vorsitzenden Jan Schneider. Hinter den Kulissen spielen zudem die Ehrenvorsitzenden Ernst Gerhardt, 96 Jahre alt, und Udo Corts, 63 Jahre alt, immer noch wichtige Rollen als Ratgeber und Strippenzieher. Und die Personalplaner der beiden Parteiflügel – der arbeitgebernahen Mittelstandsvereinigung MIT und der arbeitnehmernahen Sozialausschüsse CDA – haben ebenfalls einen nicht zu unterschätzenden Einfluss. Weniger wichtig für das lokale Gefüge sind die sechs Landtagsabgeordneten und die zwei Bundestagsabgeordneten.

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