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Carsharing oder Mietwagen? : Es geht auch ohne eigenes Auto

Free-Floating-Wegbereiter: Car2Go Bild: Patrick Junker

Nicht jede Strecke ist mit der Bahn zu bewältigen. Aber mit Carsharing und Mietwagen bleibt der Gelegenheitsfahrer mobil – und spart Geld. Besonders unter einer Bedingung.

          5 Min.

          Bis vor Kurzem war er noch flott unterwegs, sprang nach einem Batteriewechsel wieder ohne Mucken an, und die Besitzerin war frohen Mutes, ihren „Fu“, wie sie den Peugeot mit dem Kennzeichen F-OU stets nannte, in diesem Sommer noch einmal durch den TÜV zu bringen. Zwar fing der Kleine, der immerhin schon 17 Jahre und 125.000 Kilometer auf dem Buckel hatte, an, allmählich Rost anzusetzen, auch ein Auffahrunfall war nicht ganz spurlos an ihm vorbeigegangen, doch vielleicht hätte es ja noch einmal geklappt. Hätte. Im März erlitt das Auto einen Totalschaden, und die Besitzerin musste ihren treuen Begleiter schweren Herzens dem Schrotthändler überlassen. Damit hatte das Schicksal noch vor der Hauptuntersuchung Fakten geschaffen. Wie weiter?

          Petra Kirchhoff
          Redakteurin in der Rhein-Main-Zeitung.

          In der Stadt braucht sie kein eigenes Auto. Da erledigt sie - wir nennen sie mal Frau Fu - schon aus Umweltschutzgründen alle Wege mit dem Fahrrad, zu Fuß oder mit öffentlichen Verkehrsmitteln. Der Arbeitgeber sponsert ein RMV-Jahresticket, und sie hat eine Bahn-Card. Doch manchmal ist das Auto die schnellere und bequemere Lösung: etwa für Ausflüge in die Umgebung, den Besuch der Eltern in der Provinz oder Besuche von Freunden in einer anderen Stadt, wenn man abends nicht mehr gern in die S-Bahn steigt.

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