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Als „Nazi“ beschimpft : Angriff auf Bundeswehrsoldaten

  • Aktualisiert am

Bundeswehrsoldat: Es soll sich um ein Mitglied der Division Schnelle Kräfte am Bundeswehrstandort Stadtallendorf handeln. Bild: dpa

Ein uniformierter Bundeswehrsoldat wurde im osthessischen Bad Hersfeld von drei Unbekannten beschimpft und geschlagen. Die Tat war offenbar politisch motiviert.

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          Zwei Bundeswehrsoldaten sind im osthessischen Bad Hersfeld von drei Unbekannten angegriffen worden. Die Polizei vermutet eine politisch motivierte Tat, so dass nun das Staatsschutzkommissariat des Polizeipräsidiums in Fulda ermittelt, wie die Beamten am Donnerstag berichteten. Wie ein Polizeisprecher gegenüber FAZ.NET erklärte, war ein 19 Jahre alter Soldat in Uniform am Mittwochmorgen unterwegs zum Dienst von drei Männern geschlagen, getreten und bespuckt sowie unter anderem als „Nazi“, „Hurensohn“ und „Kindermörder“ beschimpft worden.

          Ein ihm zur Hilfe eilender Kamerad sei ebenfalls von den Tätern attackiert worden, konnte diese aber in die Flucht schlagen. Die Soldaten sollen leichte Verletzungen davongetragen haben. Die Polizei sucht nun nach Zeugen des Vorfalls. Die mutmaßlichen Täter werden als 20 bis 30 Jahre alt beschrieben. Sie sollen schwarze, kurz geschnittene Haare, gebräunte Haut und Dreitagebärte haben.

          Korrekturhinweis

          Nach Angaben des hessischen Staatsschutzkommissariats hat dieser Vorfall in Bad Hersfeld nie stattgefunden. Wir haben darüber in der Folge dieser Meldung berichtet – hier kommen Sie zur Nachricht.

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