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Büro der Zukunft nach Corona : Arbeiten auch mal im Bett

Corona und das Homeoffice haben neue Arbeitsweisen gefördert: Die Arbeitswelt wird sich verändern. Bild: dpa

Corona hat die Arbeitswelt verändert. Doch noch sind die Büros darauf nicht eingestellt. Der Frankfurter Designer Boris Bandyopadhyay hat Ideen, wie der Wandel zu unterstützen ist.

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          Die Arbeitswelt der Zukunft ist mal gelb, mal rot und manchmal auch blau. Das kommt ganz auf die Situation an, sagt Boris Bandyopadhyay. Seit Ausbruch der Corona-Pandemie hat die Frage, wie und wo wir in Zukunft arbeiten werden, nochmal deutlich an Fahrt aufgenommen. In vielen Betrieben haben die Mitarbeiter ihre Kollegen seit Monaten nicht mehr gesehen, haben den Schreibtisch im Office zum Teil gegen einen Laptop auf dem Küchentisch oder einen PC im Schlafzimmer getauscht.

          Daniel Schleidt
          Stellvertretender Koordinator der Wirtschaftsredaktion in der Rhein-Main-Zeitung.

          Nun steht die Frage im Raum, was von dieser Entwicklung bleiben und was nach Ende der Pandemie wieder aufgegeben wird. Der Frankfurter Innendesigner Boris Bandyopadhyay ist sich sicher, dass sich Arbeitswelten massiv verändern werden – und auch anders aussehen müssen. Der deutsch-indische Farb- und Materialexperte, der ein eigenes Design-Studio betreibt, hält die starren Bürokonzepte, die heute in den meisten Unternehmen vorherrschten, für überholt und fordert, Arbeitsstätten künftig flexibler zu gestalten, um die verschiedenen Arbeitssituationen der Mitarbeiter abbilden zu können. Auch Farben spielen dabei eine wichtige Rolle.

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