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„Open Books“ in Frankfurt : Bücher für alle

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Mit dabei bei „Open books“: Harald Martenstein Bild: Gyarmaty, Jens

„Open Books“: Das ist Frankfurts Lesefest zur Buchmesse. Es lesen unter anderem Kolumnist Harald Martenstein und der Musiker Peter Licht.

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          Wenn am Abend des 6. Oktober im Kaisersaal des Frankfurter Römer der Deutsche Buchpreis verliehen worden ist, geht es für manchen Besucher gleich weiter zum finnischen Tango in das Literaturhaus an der Schönen Aussicht, wo von 19.30 Uhr an das Tango-Orchester Unto aufspielt und zeigt, was das Gastland der diesjährigen Buchmesse so besonders macht. Der finnische Tangofachmann M. A. Numminen ist mit seinem Akkordeonisten zwei Tage später auch beim Lesefest „Open Books“ zu Gast, dessen Programm Frankfurts Kulturdezernent Felix Semmelroth (CDU) gestern im Künstlerhaus Mousonturm vorstellte.

          Das vom städtischen Kulturamt zum sechsten Mal als Begleitveranstaltung zur Frankfurter Buchmesse organisierte Literaturfestival wird am 7. Oktober um 20 Uhr im Chagallsaal des Schauspiels Frankfurt eröffnet. Zu Gast ist neben Ken Follett, Ulla Hahn, Marlene Streeruwitz und John Burnside auch der am Vorabend gekürte Gewinner des Buchpreises. Während auf dem Messegelände während der ersten Tage der Bücherschau nur Fachbesucher zugelassen sind, bieten die Lesungen von „Open Books“ in der Frankfurter Innenstadt vom 8. bis zum 11. Oktober einem breiten Publikum bei freiem Eintritt einen Überblick über die wichtigsten Neuerscheinungen des Herbstes.

          Wie in jedem Jahr ist die deutsche Belletristik im Frankfurter Kunstverein zu erleben, während das Sachbuch im Haus am Dom seinen Platz hat. Internationale Autoren lesen in der Alten Nikolaikirche und in der Evangelischen Stadtakademie, an beiden Orten haben auch die finnischen Schriftsteller ihre Auftritte. Zu den vielen Dutzend Autoren, die bei „Open Books“ zu Gast sind, ehe das Lesefest am 11. Oktober von 21 Uhr an mit der „Open Party“ im Literaturhaus zu Ende geht, zählen der Kolumnist Harald Martenstein und der Musiker Peter Licht ebenso wie die ehemalige Kieler Oberbürgermeisterin Susanne Gaschke. Wer eher Literatur aus Finnland hören will, ist am 8. Oktober von 19.30 Uhr an bei Sofi Oksanen im Schauspiel Frankfurt gut aufgehoben, wer lieber wissen will, wie es um den deutschen Roman steht, lenkt die Schritte zur selben Zeit in die Historische Villa Metzler am Schaumainkai zu einer Diskussion, bei der Marlene Streeruwitz auf Ernst-Wilhelm Händler trifft.

          Auch in diesem Jahr gibt es darüber hinaus die beiden traditionellen Abende von „Literatur im Römer“. Am 8. und am 9. Oktober sind im Rathaus 16 Autoren zu Gast, zu denen Bodo Kirchhoff und Wilhelm Genazino ebenso gehören wie Judith Hermann und Wolf Haas.

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