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„Brustschwimmbad“-Posse : Kraul-Verbot in Gelnhausen bleibt

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Im Hallenbad von Gelnhausen können die Schwimmer auch künftig nicht schwimmen wie sie wollen. Etwa Kraul- und Delfinschwimmer müssen sich in mit Leinen abgehängten Bahnen bewegen.

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          Im Hallenbad von Gelnhausen können die Schwimmer auch künftig nicht schwimmen wie sie wollen. Mit den Stilen Kraul-, Delfin- und  Rückenkraulschwimmen dürfen sich die Badegäste nur in mit Leinen abgehängten Bahnen bewegen. Damit sollten langsame Breitensportler vor schnellen Leistungsschwimmern geschützt werden, sagte der Bürgermeister von Linsengericht, Albert Ungermann, vom Vorstand des Hallenbadzweckverbandes. Um das sogenannte Kraulverbot war ein Streit entbrannt, der wegen seiner kuriosen Züge über die Kreisgrenzen hinaus von sich reden gemacht hatte.

          Bürgermeister Thorsten Stolz aus Gelnhausen, ebenfalls Mitglied im Hallenbad-Zweckverband, hatte gefordert: „Bei uns soll die 75-jährige Oma ihre Bahnen ziehen können, aber auch der Triathlet ordentlich trainieren können.“ Ungermann glaubt, dass mit der Regelung für alle Beteiligten ein Kompromiss gefunden sei.

          Das Thema schlug hohe Wellen, weil Leistungsschwimmern freitagabends zwischen 19 und 22 Uhr verboten worden war, in dem 25-Meter-Becken zu kraulen. Das hatte eine neue Badeordnung so geregelt: „Das Schwimmen in der Stilart Kraul-, Delfin- und Rückenkraulschwimmen während des öffentlichen Badebetriebs ist nur bei freigegebenen Bahnen erlaubt.“ Spötter sprachen deswegen schon vom einzigen Brust-Schwimmbad der Welt.

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