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Verdächtiger vor Haftrichter : Asylbewerberheim brennt: Drei Schwerverletzte

  • Aktualisiert am

Einsatz: Kräfte der Feuerwehr retteten einen Mann aus dem Asylbewerberheim - alle anderen konnten sich selbst retten (Symbolbild) Bild: Tobias Schmitt

Im nordhessischen Helsa hat in der Nacht zum Mittwoch eine Flüchtlingsunterkunft gebrannt. Nach Polizeiangaben wurden dabei drei Bewohner schwer verletzt. Ein Bewohner wird einem Haftrichter vorgeführt.

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          Nach einem Brand in einer Asylbewerberunterkunft im nordhessischen Helsa hat die Polizei einen 28 Jahre alten Bewohner festgenommen. Nach ersten Ermittlungen verletzte der Mann zunächst zwei Mitbewohner bei einem Streit mit einem Küchenmesser, dann soll er den Brand gelegt haben, wie die Polizei am Mittwoch mitteilte.

          Die Opfer - zwei 21 und 27 Jahre alte Männer - wurden mit Stichverletzungen in umliegende Krankenhäuser gebracht. Sie schweben den Angaben zufolge nicht mehr in Lebensgefahr. Die Männer hatten sich selbst aus dem brennenden Fachwerkhaus gerettet.

          Schaden von etwa 30 000 Euro

          Der Tatverdächtige war nach dem Brand in der Nähe der Flüchtlingsunterkunft festgenommen worden. Er selbst erlitt eine leichte Rauchvergiftung. Zunächst hatte die Polizei von insgesamt drei Schwerverletzten gesprochen. Der Mann sollte noch am Mittwochnachmittag dem Haftrichter vorgeführt werden, wie ein Polizeisprecher sagte.

          Das Feuer in der Unterkunft war gegen 19 Uhr ausgebrochen und verursachte nach ersten Schätzungen einen Schaden von etwa 30.000 Euro. Die Unterkunft ist derzeit nicht nutzbar, die Bewohner wurden in andere Häuser verlegt.

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