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Mordfall Lübcke : Bouffier schließt Mittäter nicht aus

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Bouffier zum Kampf gegen Extremismus: „Wir sind nicht bereit, auch nur um einen Millimeter zu weichen.“ Bild: dpa

Zum Mordfall Lübcke hat sich Volker Bouffier alarmiert gezeigt. Noch immer sei offen, ob das Verbrechen das Werk eines Einzeltäters gewesen ist. Der Ministerpräsident versprach eine vollständige Aufklärung.

          Hessens Ministerpräsident Volker Bouffier schließt nicht aus, dass der Mord an dem Kasseler Regierungspräsidenten Walter Lübcke von mehreren Tätern oder einem rechtsextremistischen Netzwerk begangen worden sein könnte.

          Eine vorschnelle Festlegung auf einen Einzeltäter „erscheine ihm unangebracht“ sagte Bouffier am Mittwoch im hessischen Landtag. Der Ministerpräsident versprach: „Die Landesregierung wird alles tun, um dieses scheußliche Versprechen rückhaltlos aufzuklären.“ Die hessischen Sicherheitsbehörden würden sich mit der Frage befassen, ob und welche Unterstützer der mutmaßliche Täter Stephan E. gehabt habe, sagte Bouffier, der es als „alarmierend“ bezeichnete, dass ein Mord aus rechtsextremistischer Gesinnung naheliege.

          „Wir sind nicht bereit, auch nur um einen Millimeter zu weichen, wenn es um die Verteidigung von Freiheit und Menschenrechten geht“, sagte Bouffier weiter.

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