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Corona-Beschlüsse : Bouffier bezeichnet Einigung als „Kompromiss“

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„Für uns ist von Bedeutung, dass sich wichtige Teile des hessischen Perspektivplans in dem Beschluss wiederfinden“: Ministerpräsident Volker Bouffier sieht die neuen Corona-Regeln als Kompomiss. Bild: dpa

Hessens Ministerpräsident Volker Bouffier findet den hessischen Perspektivplan in den neuen Corona-Regelungen wieder. Zu Details für sein Bundesland will er sich am Nachmittag äußern.

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          Hessens Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU) hat die geplante Lockdown-Verlängerung wegen der Corona-Pandemie mit Öffnungsmöglichkeiten begrüßt. „Worauf wir uns von Seiten der Länder mit dem Bund verständigt haben, ist ein Kompromiss“, sagte er am Mittwochabend nach den Beratungen der Länderchefs mit Kanzlerin Angela Merkel (CDU). Man müsse weiter vorsichtig sein, um das Erreichte nicht zu gefährden. „Für uns ist von Bedeutung, dass sich wichtige Teile des hessischen Perspektivplans in dem Beschluss wiederfinden.“

          Die Länderchefs hatten sich mit der Kanzlerin darauf geeinigt, dass der Lockdown zur Bekämpfung der Corona-Pandemie in Deutschland grundsätzlich bis zum 28. März verlängert wird. Allerdings soll es je nach Infektionslage viele Öffnungsmöglichkeiten geben. Vereinbart wurde eine stufenweise Öffnungsstrategie mit eingebauter Notbremse: Führen einzelne Lockerungen zu einem starken Anstieg der Infektionszahlen in einer Region, werden automatisch alle schon erfolgten Erleichterungen wieder gestrichen.

          Zur Umsetzung der Beschlüsse in Hessen äußerte sich Bouffier am Mittwochabend zunächst nicht. Der Regierungschef will am Donnerstag nach der Sitzung des hessischen Corona-Kabinetts (14.30 Uhr) über konkrete Schritten für Hessen informieren.

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