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Boris Beckers Akademie : Der Investor hinter dem Tennis-Star

Autoliebhaber und Tennisfan: Khaled Ezzedine in seinem Oldtimer-Museum in Wiesbaden. Bild: Michael Kretzer

Mit der Boris-Becker-Tennis-Akademie hat Khaled Ezzedine für Aufsehen gesorgt. Der Unternehmer baut mit dem Star die größte Tennishalle der Welt.

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          Würstchenverkäufer? Wollte Khaled Ezzedine nicht werden. Doch das, was er werden wollte – Pilot oder Stuntman –, das traute ihm seine Lehrerin nicht zu. „Schaffst du eh nicht“, habe sie zu ihm gesagt. Nun sei er zwar kein guter Schüler gewesen, gibt Ezzedine zu, doch dass seine Lehrerin so wenig von ihm hielt, hat er ihr nie vergessen. Und wurde Pilot.

          Daniel Schleidt
          Stellvertretender Koordinator der Wirtschaftsredaktion in der Rhein-Main-Zeitung.

          Ob sich die Geschichte genauso zugetragen hat, wissen wohl nur die Lehrerin und Ezzedine selbst. Für den Wiesbadener Unternehmer dient die Story aber dazu, seinen Charakter bildhaft darzustellen. „Ich mache gerne Dinge, die man mir nicht zutraut, und die noch keiner gemacht hat.“ Das neueste Projekt des Unternehmers passt bestens in diese Erzählung. Denn Ezzedine ist der Macher hinter der nach Boris Becker benannten Tennis-Akademie, die in Hochheim entstehen soll. Und auch wenn der frühere Pilot und heutige Investor schon zahlreiche Immobilienprojekte verwirklicht hat: Mit der Idee der Akademie inklusive Sportinternat und „der größten Tennishalle der Welt“, die er dort bauen will, hatten wohl die wenigsten gerechnet.

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