https://www.faz.net/-gzg-9moh7

Trotz Verzögerungen : Bombenentschärfung in Kassel geglückt

  • Aktualisiert am

Entschärfung geglückt: 250 Kilogramm schwere Weltkriegsbombe in der Kasseler Karlsaue Bild: dpa

Eine Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg konnte am Montagabend in der Kasseler Karlsaue entschärft werden. Die Arbeit der Einsatzkräfte wurde jedoch behindert, weil sich immer wieder Personen in dem abgesperrten Bereich aufhielten.

          1 Min.

          Die Entschärfung einer 250 Kilogramm schweren Fliegerbombe in Kassel hat sich deutlich verzögert, weil immer wieder Personen trotz Warnung der Einsatzkräfte in den abgesperrten Bereich gelaufen sind. Wegen dieser Probleme sei die Entschärfung rund eineinhalb Stunden nach hinten gerückt, sagte ein Sprecher der Feuerwehr am Dienstag. Der Sprengkörper aus dem Zweiten Weltkrieg war am späten Montagabend in der Kasseler Karlsaue entschärft worden. Rund 4000 Anwohner mussten in der Zeit ihre Wohnungen verlassen.

          Die eigentliche Entschärfung der Bombe sei dann relativ schnell verlaufen, sagte der Sprecher. Der Kampfmittelräumdienst hatte den Sprengkörper bei Bodenuntersuchungen gefunden. Knapp 300 Einsatzkräfte seien vor Ort gewesen. Die Bombe lag zwar in einem unbewohnten Park, aber in der Nähe befanden sich ein Wohngebiet, Gastronomiebetriebe und ein Schwimmbad. Während der Entschärfung war das Gebiet in einem Radius von 700 Metern um die 250-Kilo-Bombe abgesperrt worden.

          Weitere Themen

          Schlager vorm Balkon

          Abwechslung in Corona-Zeiten : Schlager vorm Balkon

          Ein Musiker hat in der Postsiedlung die Lieblingslieder betagter Bewohner gespielt und für eine Weile die Corona-Sorgen vertrieben. Doch ein Verein hat noch mehr vor.

          „Empört Euch !? – Arm im Wohlfahrtsstaat“ Video-Seite öffnen

          Ökumenischer Kirchentag : „Empört Euch !? – Arm im Wohlfahrtsstaat“

          Die Deutschen leben in einem reichen Land, das Milliarden Euro mobilisieren kann, um die Auswirkungen der Corona-Pandemie zu bekämpfen. Und dennoch sind viele Menschen arm. Ein Gespräch zwischen Georg Cremer, ehemaliger Generalsekretär der Caritas, und Joachim Rock, Abteilungsleiter im Paritätischen Gesamtverband. Aus der Gesprächsreihe „Schaut hin- zum Ökumenischen Kirchentag 2021“.

          Topmeldungen

          Nach einer langen Nacht in Brüssel ging es für Bundesfinanzminister Olaf Scholz am Mittwoch in Berlin weiter.

          Corona-Bonds : Büchse der Pandora

          Die Behauptung, Corona-Bonds würden ein Ausnahmefall bleiben, zeigt bestenfalls politische Naivität. Wer die Büchse der Pandora öffnet, kann sie nie wieder schließen.
          Linda Tripp spricht im Juli 1998 zu Reportern.

          Linda Tripp : Auslöserin der Lewinsky-Affäre ist tot

          Ihre heimlichen Tonbandaufnahmen brachten vor mehr als 20 Jahren Bill Clintons Präsidentschaft ins Wanken. Nun ist Linda Tripp im Alter von 70 Jahren gestorben. Monica Lewinsky hatte sich kurz vorher noch zu Wort gemeldet.

          Corona-Quarantäne : Stresstest für die Psyche

          Die behördlich angeordnete Isolierung schützt zwar viele Menschen vor tödlichen Krankheiten. Doch sie kann auch schwere seelische Leiden zur Folge haben, mit monatelangen Nachwirkungen. Was kann man dagegen unternehmen?

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Abonnieren Sie unsere FAZ.NET-Newsletter und wir liefern die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.