https://www.faz.net/-gzg-9ns1z

5000 Menschen evakuiert : Bombe in Hanau entschärft

  • Aktualisiert am

Ein rotes Zelt für die Fliegerbombe: Wegen der Entschärfung mussten tausende Einwohner evakuiert werden. Bild: Rainer Wohlfahrt

Eine 250 Kilogramm schwere Fliegerbombe ist in Hanau bei Bauarbeiten entdeckt worden. Wegen der Entschärfung müssen tausende Menschen evakuiert werden.

          1 Min.

           

          In Hanau ist am Freitag eine Weltkriegsbombe erfolgreich entschärft worden. Mehr als 5000 Menschen mussten während der Entschärfung den betroffenen Bereich verlassen. Die Evakuierungsmaßnahmen hatten am Morgen begonnen. Die 250 Kilogramm schwere Fliegerbombe war am Donnerstag bei Bauarbeiten in der Bruchköbeler Landstraße in Hanau-Nordwest gefunden worden, wie die Stadt mitteilte.

          Die Evakuierung des Gebiets in einem Umkreis von 700 Metern um den Fundort hatte wie geplant um sieben Uhr begonnen. Das Gebiet war am Mittag gegen 13 Uhr geräumt und die Entschärfung konnte beginnen, wie die Feuerwehr über den Kurznachrichtendienst „Twitter“ mitteilte. Gegen 14 Uhr gaben die Einsatzkräfte Entwarnung und hoben die Sperrungen wieder auf. Die Maßnahme sei ohne Zwischenfälle verlaufen, sagte ein Sprecher der Stadt Hanau. Rund 250 Mitarbeiter von Feuerwehr, Polizei und Rettungsdiensten seien im Einsatz gewesen.

          Der Straßenverkehr und die Stadt- und Regionalbusse waren von sieben Uhr an umgeleitet worden. Betroffen waren etwa die Ausfahrt Hanau-Nord der A66 sowie die Bundesstraße 45 in Richtung Innenstadt. Vier Schulen und zwei Kindertagesstätten lagen im Evakuierungsradius und blieben geschlossen.

          Weitere Themen

          Dröhnend und sensibel

          Finanzminister Thomas Schäfer : Dröhnend und sensibel

          Der hessische Finanzminister Thomas Schäfer war ein Mann für Strategie und festes Schuhwerk. Er galt als Kronprinz von Ministerpräsident Volker Bouffier. Jetzt ist er tot.

          Topmeldungen

          Segelboote bei einer Regatta in Antigua

          Deutsche Segler in Gefahr : Geleitzug aus der Karibik?

          Hunderte Deutsche sitzen wegen der Corona-Pandemie zwischen Antigua und den Bahamas auf ihren Segelschiffen fest. Eine Gruppe von ihnen plant deshalb, in zwei großen Verbänden zurück über den Atlantik zu segeln. Ein riskantes Unterfangen.

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Abonnieren Sie unsere FAZ.NET-Newsletter und wir liefern die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.