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Nach Blockupy-Ausschreitungen : Schulbesuch aus Sicherheitsgründen freigestellt

Sicherheitslage: In der Innenstadt kam es zu massiven Ausschreitungen. Deshalb sind Frankfurter Schüler am Donnerstag vom Unterricht freigestellt. Bild: Jens Gyarmaty

Eltern aus Frankfurt können wegen der Blockupy-Proteste selbst entscheiden, ob ihr Kind am Donnerstag zur Schule geht. Die Sicherheit gilt als Entschuldigungsgrund, sagt das Schulamt.

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          Wegen möglicher Ausschreitungen und Verkehrsbehinderungen hat das Staatliche Schulamt den Unterrichtsbesuch für Schüler in Frankfurt am Donnerstag freigestellt. Eltern sollten die Nachrichten über eventuell andauernde Blockupy-Proteste verfolgen und „nach verantwortungsbewusster Einschätzung der Gesamtsituation“ entscheiden, ob sie ihr Kind zur Schule schicken. Die Regelung sei mit dem Stadtschulamt abgestimmt. Die Sicherheit der Schüler habe Vorrang, dies gelte als Entschuldigungsgrund. Wenn möglich, werde aber überall wieder regulärer Unterricht stattfinden.

          Matthias Trautsch
          Koordination Reportage Rhein-Main.

          Am Mittwoch hatte das Staatliche Schulamt es den Schulleitern überlassen, wie sie auf die Sicherheitslage reagieren. Mehrere Schulen beendeten den Unterricht, unter ihnen die Ludwig-Börne-Schule, vor der ein Brand gelegt worden war, außerdem die Merianschule im Nordend und die Liebfrauenschule in der Innenstadt.

          Viele Grundschulen entließen ihre Schüler nur, wenn sie abgeholt wurden. Unter anderem das Heinrich-von-Gagern-Gymnasium und die Uhlandschule im Ostend hatten schon vorab beschlossen, an diesem Tag freizugeben.

          Die Abiturprüfungen im Fach Mathematik fanden gestern nach Angaben des Staatlichen Schulamts weitgehend ungestört statt. Zwei Gymnasien im Ostend hatten die Klausuren wegen der Blockaden in andere Stadtteile verlegt.

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