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Nach Gewalt bei Blockupy : DGB-Chef lobt Polizei: Lage gut eingeschätzt

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Lobt die Polizei für „die weitgehende Deeskalationsstrategie” bei Blockupy: Frankfurts DGB-Chef Harald Fiedler Bild: Nora Klein

Der Frankfurter DGB-Chef Fiedler lobt die Polizei nach den Krawallen bei Blockupy: Sie habe zuvor die Lage gut eingeschätzt, meint er. Nun fordert er, die Täter zu ermitteln und Schmerzensgeld an verletzte Polizisten zahlen zu lassen.

          Am Morgen nach dem Blockupy-Tag verurteilt der DGB Frankfurt-Rhein-Main abermals „aufs Schärfste“ die Gewaltexzesse in der Stadt. „Diejenigen, die dies zu verantworten haben, haben nicht nur Menschen und Sachen geschädigt, sondern auch die Anliegen von annähernd 20.000 friedlich demonstrierenden Kritikernnen einer Austeritätspolitik mit Fußen getreten“, meint Fiedler. Die Polizei lobte er rückblickend für die starken Sicherheitsvorkehrungen. Sie habe die Lage gut eingeschätzt.

          Zu den Gewalttätern findet er deutliche Worte: „Im geringsten Fall sind es Naivlinge oder Funtriebtäter, wie sie auch bei anderen Events, wie etwa im Fußballstadion, aufschlagen.“ Er hoffe, dass die Täter ermittelt werden, „damit diese zu Schadenersatz, Schmerzensgeld für verletzte Polizisten und eine entsprechende Strafe herangezogen werden können“, heißt es weiter in einer Erklärung des DGB.

          Die Krawalle bei den Protesten zur Eröffnung des EZB-Neubaus in Frankfurt haben nach Ansicht der DGB-Landesvorsitzenden Gabriele Kailing die eigentlichen Ziele verdrängt. „Die Gewalt ist nicht zu rechtfertigen und hat dem politischen Anliegen von mehreren tausend friedlichen Demonstranten geschadet“, sagte die Gewerkschaftschefin für den Bezirk Hessen-Thüringen am Donnerstag. „Nun sind es nicht ihre Botschaften, über die diskutiert wird, sondern die sinnlosen Übergriffe von offensichtlich einzig auf Zerstörung Orientierter gegen Polizei, Feuerwehr und Rettungsdienste.“

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