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Blockupy-Einsatz : Polizeipräsident Thiel räumt Fehler ein

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Fehler eingeräumt: Polizeipräsident Thiel hat nun erstmals eingestanden, dass beim Blockupy-Protest nicht alles glatt lief. Bild: Kaufhold, Marcus

Polizeipräsident Achim Thiel hat erstmals öffentlich zugegeben, dass der Polizei beim Blockupy-Einsatz vor rund vier Wochen in Frankfurt Fehler passiert seien.

          Knapp vier Wochen nach dem umstrittenen Polizeieinsatz bei der Blockupy-Demonstration in Frankfurt hat Polizeipräsident Achim Thiel erstmals öffentlich Fehler eingeräumt. „Wir waren nicht vorbereitet auf die Identifizierung der Gewalttäter“, sagte er in einem Interview mit der „Bild“-Zeitung (Freitag). Zugleich nahm Thiel aber seinen Einsatzleiter Harald Schneider in Schutz. Dieser habe keine Fehler begangen und werde auch künftig bei Demonstrationen in der Stadt die Polizeieinsätze leiten.

          Dem Frankfurter Oberbürgermeister Peter Feldmann (SPD) liegt nach Angaben seines Sprechers seit Dienstag ein Bericht des Polizeipräsidenten über den Einsatz vor. Da Thiel darin aber mehrfach auf die Stellungnahme verweise, die er bereits dem Landtag vorgelegt habe, wolle sich die Stadt zunächst nicht zu dem Papier äußern.

          Bei der kapitalismuskritischen Demonstration am 1. Juni in Frankfurt waren rund 1000 Demonstranten fast zehn Stunden lang von der Polizei eingekesselt worden. Von jedem wurden die Personalien festgehalten. Damit sei der friedliche Protest der übrigen rund 10 000 Demonstranten unmöglich gemacht worden. Bislang gingen 15 Anzeigen ein, unter anderem auch gegen Schneider.

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