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Tipps gegen das Fresskoma : Bitterstoffe retten das Weihnachtsfest

  • -Aktualisiert am

Deftiges Weihnachtsessen: Das schlägt ganz schön auf den Magen. Bild: dpa

Alle Jahre wieder kneift nach dem Weihnachtsessen der Hosenbund und schmerzt der Magen. Doch wer ein paar Tipps beachtet, kann dem Fresskoma entkommen.

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          Die Weihnachtsgans hat sich in ein trauriges Gerippe verwandelt. Der letzte Kloß schwimmt einsam in der Bratensoße. Schnaufend erhebt sich das Familienoberhaupt von der Festtafel, um die Cognac-Flasche aus dem Apothekerschrank zu holen. Ein Gläschen in Ehren kann niemand verwehren. Schnaps ist doch schließlich das einzige Mittel gegen Fresskoma, oder?

          Freunde des Verdauungsschnapses müssen jetzt ganz stark sein. Denn Alkohol nach dem Essen bringt, medizinisch gesehen, keinen Vorteil. Im Gegenteil: „Der Alkohol hemmt die Verdauungsenzyme und verlangsamt so die Verdauung“, sagt Annette Weber. Sie führt eine Praxis für Ernährungsberatung in Sachsenhausen. Doch für Schnaps- und Likörfreunde gibt es auch eine gute Nachricht: Als Aperitif können manche hochprozentigen Getränke hilfreich sein – zum Beispiel Campari oder Anisschnaps. Die darin enthaltenen Bitterstoffe regen Magen, Leber und Galle an und bereiten sie so auf die anstehende Mahlzeit vor. „Den gleichen Effekt haben auch ein Glas Bitter Lemon oder Grapefruitsaft vor dem Essen“, sagt Weber. Auch in die Vorspeise lassen sich leicht ein paar Bitterstoffe einschleusen. Salatarten wie Endivie, Radicchio oder Chicorée enthalten Bitterstoffe, ebenso Kräuter wie Rosmarin, Thymian, Basilikum.

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