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Bistum Limburg : Tebartz-Vertrauter tritt aus Domkapitel zurück

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Rücktritt: Am 26. Dezember feierte Franz Kaspar (links) noch an der Seite von Weihbischof Thomas Löhr (Mitte) und Weihbischof Gerhard Pieschel einen Gottesdienst Bild: Wolfgang Eilmes

Der frühere Generalvikar Franz Kaspar verlässt das Domkapitel des Bistums Limburg. Im Herbst hatte Papst Franziskus den damaligen Verwaltungschef des Bistums in den sofortigen Ruhestand versetzt.

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          Ein Vertrauter des beurlaubten Limburger Bischofs Franz-Peter Tebartz-van Elst, der frühere Generalvikar Franz Kaspar, verlässt wie erwartet das Domkapitel des Bistums. Der 75 Jahre alte Geistliche habe seinen Rücktritt aus dem wichtigen Gremium der Kirche selbst angeboten, sagte Bistumssprecher Stephan Schnelle am Mittwoch.

          „Er ist nicht mehr residierender Domkapitular“, bestätigte  Schnelle entsprechende Medienberichte. Der amtierende Stellvertreter des Bischofs und Kaspar-Nachfolger im Amt, Generalvikar Wolfgang Rösch, habe den Verzicht in Absprache mit der Kongregation für die Bischöfe im Vatikan angenommen.

          „Ein ganz normaler, geordneter Vorgang“

          Kaspar hatte noch Sitz und Stimme im fünfköpfigen Domkapitel. Das Kapitel wählt und berät laut Satzung den Bischof. Nach Angaben Schnelles hat Kaspar sein Amt aber nicht vorzeitig verlassen: „Das war ein ganz normaler, geordneter und gängiger Vorgang.“

          Durch den Skandal um einen Erste-Klasse-Flug nach Indien an der Seite des Bischofs war Kaspar in die Schlagzeilen geraten. Als rechte Hand des Bischofs soll er es gewesen sein, der Tebartz-van Elst die Bonuspunkte für den Flug verschafft hat. Kritiker sprechen ihm auch eine Mitverantwortung an den ausufernden Baukosten für den neuen Bischofssitz zu. Öffentlich geäußert hat sich Kaspar dazu nicht.

          Im Herbst hatte Papst Franziskus den damaligen Verwaltungschef des Limburger Bistums in den sofortigen Ruhestand versetzt - zweieinhalb Monate früher als geplant.

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