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Tebartz-Nachfolge : Limburg erwartet Verfahren für Bischof-Suche

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Wartestand: Die Gläubigen im Bistum Limburg entbehren weiter eines Bischofs - im Bild der Limburger Dom Bild: dpa

Bis zum Sommer 2016 wird der Nachfolger des abberufenen Bischofs Franz-Peter Tebartz-van Elst feststehen. Dies erwartet jedenfalls das Bistum Limburg, das ein offizielles Ernennungsverfahren nahen sieht.

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          Das Bistum Limburg hofft auf baldige Fortschritte bei der Suche nach einem neuen Bischof. Nach einem Besuch im Vatikan wertete Bistumsleiter Manfred Grothe die Gespräche dort „als Zeichen dafür, dass die Eröffnung des offiziellen Verfahrens zur Besetzung des Bischofsstuhles in Limburg nun zeitnah beginnt“.

          Grothe geht der Mitteilung vom Mittwoch zufolge weiter davon aus, dass der Nachfolger des abberufenen Bischofs Franz-Peter Tebartz-van Elst bis zum Sommer 2016 feststeht. Das Verfahren sieht mehrere Stufen vor, am Ende wählt das Limburger Domkapitel aus einer Kandidatenliste des Papstes den neuen Bischof.

          Grundgehalt bei 9383,32 Euro

          Das Bistum zahlt seinem früheren Bischof Tebartz-van Elst zudem ab sofort weniger Pension, wie die Diözese berichtete. Das sei bei einem Treffen zwischen Grothe und Tebartz-van Elst in Rom vereinbart worden. Demnach erhält dieser analog zum hessischen Beamtenrecht 60,59 Prozent der Besoldungsgruppe B8 und nicht mehr 71,75 Prozent. Das Grundgehalt in dieser Besoldungsgruppe liegt nach Angaben der hessischen Bezügestelle für Beamte derzeit bei 9383,32 Euro.

          Tebartz-van Elst hatte wegen des Finanzskandals um den neuen Bischofssitz und scharfer Kritik an seinem Führungsstil 2014 seinen Posten in Limburg verloren. Der emeritierte Bischof ist mittlerweile Delegat im Päpstlichen Rat für die Neuevangelisierung in Rom.

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