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Bistum Limburg : Dienstwagen-Affäre

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Rätsel um den BMW: Wer könnte für Franz-Peter Tebartz-van Elst einen neuen Dienstwagen geleast haben? Bild: dpa

Für den mittlerweile emeritierten Bischof Tebartz-van Elst wurde im Januar - noch während seiner Beurlaubung - ein neuer Dienstwagen angefordert. Wer hat den BMW für Tebartz-van Elst bestellt?

          Im Bistum rätselt man darüber, wer im Januar einen neuen Dienstwagen für den damals schon seit einigen Wochen beurlaubten Bischof Franz-Peter Tebartz-van Elst bestellt hat. Dass dem so war, bestätigte ein Bistumssprecher. Wer den Leasingvertrag unterschrieben habe, sei jedoch noch nicht ermittelt. Weder Generalvikar Wolfgang Rösch noch die Finanzverwaltung wüssten davon.

          Am Mittwoch hatte Papst Franziskus die Amtszeit Tebartz’ in Limburg beendet, indem er formal dessen Rücktrittsgesuch annahm. Der Verwalter des Bistums, Weihbischof Manfred Grothe, sucht unterdessen nach den Worten des Sprechers nach einer „transparenten, nachvollziehbaren Lösung“ für die künftige Versorgung Tebartz-van Elsts. Er hat wie jeder Geistliche im Dienst des Bistums einen Versorgungsanspruch. Ihm stehen nach einem Bericht des „Kölner Stadtanzeigers“ monatlich knapp 9400 Euro zu. Der Betrag ergebe sich aus der Besoldungsgruppe B8 für hessische Beamte. Ob Tebartz ein Übergangsgeld beziehen wird, sei noch nicht entschieden.

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