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Frankfurter Flughafen : Noch keine Brexit-Auswirkungen

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Passkontrolle: Noch gibt es keine langen Schlangen bei der Einreise. Bild: dpa

Der Brexit hat bisher kein Auswirkungen bei der Zollabfertigung am Frankfurter Flughafen. Bereits vor dem Ende der Verhandlungen hatte das Hauptzollamt mehr Personal eingestellt, um Engpässe zu vermeiden.

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          Nach dem Ende der Brexit-Übergangsphase mit Beginn des neuen Jahres sind am Frankfurter Flughafen im Reise- und Warenverkehr noch kaum Auswirkungen zu spüren. Es gebe sowohl im Internationalen Postzentrum als auch bei der Zollabfertigung am Flughafen kein erhöhtes Arbeitsaufkommen, sagte eine Sprecherin der Zolldirektion Frankfurt der Deutschen Presse-Agentur.

          Seit dem 1. Januar 2021 ist das Vereinigte Königreich nicht mehr Teil des EU-Binnenmarktes und der EU-Zollunion. Alle Frachtsendungen, der Reiseverkehr und Postsendungen unterliegen den allgemeinen zollrechtlichen Bestimmungen und Zollkontrollen.

          Gut vorbereitet

          „Um mögliche Engpässe zu vermeiden, haben wir in den letzten Jahren entsprechend mehr Personal in die sensiblen Bereiche gebracht“, sagte die Sprecherin. Beim Hauptzollamt Frankfurt seien dies aktuell 57 ausgebildete Nachwuchskräfte, die unter anderem speziell für Brexit-Aufgaben eingesetzt würden. „Bisher ist der Brexit jedoch bei uns kaum spürbar“, hieß es. „Zur Zeit läuft die Frachtabfertigung weitgehend normal.“

          Um „Hotspots“ wie den Frankfurter Flughafen gegebenenfalls entlasten zu können, sei mit Hilfe eines elektronischen Abfertigungsverfahrens zudem Entlastung der dortigen Zollmitarbeiter durch Kollegen anderer Hauptzollämter möglich, sagte ein Sprecher der Generalzolldirektion. „Während der langen Verhandlungen hatten wir ja viel Vorlaufzeit, um uns vorzubereiten.“ Mögliche Engpässe könnten so überbrückt werden.

          Auch weil die Corona-Pandemie das Flug- und Reiseaufkommen ohnehin bremst, sorgt das Ende der Brexit-Übergangsphase bei den Einreisekontrollen noch nicht für längere Schlangen. „Bisher gibt es kaum Auswirkungen“, sagte ein Sprecher der Bundespolizei.

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