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BG Unfallklinik : Hartplastik-Knochen aus dem 3D-Drucker

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Innovation: Schädel aus dem neuen 3-D-Drucker der Berufsgenossenschaftlichen Unfallklinik Bild: Frank Röth

Industrie und Schmuckdesigner verwenden 3D-Drucker längst. Nun hält diese Technik auch Einzug in die Medizin. Ein neuer 3D-Drucker erstellt in der BG Unfallklinik in Frankfurt Modelle von komplizierten Brüchen.

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          Ein neuer 3D-Drucker erstellt in der BG Unfallklinik in Frankfurt Modelle von komplizierten Brüchen. Mit einem zertrümmerten Becken oder einem gebrochenen Schädel aus Hartplastik in der Hand können die Ärzte sich besser auf Operationen vorbereiten, erklärte Radiologie-Chefarzt Alexander Langheinrich. Auch der Nachwuchs könne an den Modellen geschult werden und lernen, „wo welche Schraube und wo welche Platte hinkommt“.

          In der Unfallmedizin gibt es einen solchen Drucker nach Angaben der Klinik in Hessen kein zweites Mal. Für insgesamt rund 3,5 Millionen Euro hat die Klinik auch zwei leistungsfähigere Computertomographen und einen neuen MRT angeschafft und installiert. Damit können mehr Unfallpatienten gleichzeitig behandelt werden.

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