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Urteil gegen Tiermörder : Hund an Baum erhängt: Bewährung für den Halter

  • Aktualisiert am

Grausamer Tod: Ein Hundebesitzer hat sein Tier an der Leine aufgehängt. Bild: Polizei Wetzlar

Weil er seinen Hund an der Leine erhängt hat, ist ein 28 Jahre alter Mann nun zu einer Bewährungsstrafe verurteilt worden. Der Besitzer des getöteten Tieres gab als Motiv persönliche Probleme an.

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          Wegen eines getöteten Hundes ist in Wetzlar ein 28 Jahre alter Mann zu einer Bewährungsstrafe von einem Jahr verurteilt worden. Das Amtsgericht habe es als erwiesen angesehen, dass der Mann im vergangenen Jahr seinen Hund mit einer Leine erhängt habe, sagte eine Gerichtssprecherin. Neben der Bewährungsstrafe muss der Mann 3000 Euro an eine Stiftung des Naturschutzbundes Nabu zahlen. Verurteilt wurde der Hundebesitzer wegen des Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz, das das Töten eines Wirbeltieres ohne vernünftigen Grund verbietet.

          Der Hund war Anfang 2017 in einem Wald bei Schöffengrund getötet worden. Laut Ermittlern ließ der Täter das leidende Tier an einem Baum im Todeskampf zurück. Ein Spaziergänger fand den erhängten Hund und rief die Polizei. Die Ermittlungen führten zu seinem Herrchen, das gestand. Damals gab der Mann an, in einer Kurzschlussreaktion gehandelt zu haben. Er habe seine private und berufliche Situation als sehr belastend empfunden. Auch vor Gericht habe der Mann die Tat zugegeben, sagte die Gerichtssprecherin. Ob der 28-Jährige das Urteil akzeptiere, sei noch unklar.

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