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Nach Kritik aus Opposition : Beuth verteidigt Linie bei Besoldung von Beamten

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Kontert Vorwürfe der Opposition wegen der Erhöhung der Beamtenbezüge: Innenminister Beuth Bild: dpa

Aus Sicht der Opposition um hessischen Landtag erhöht die Landesregierung die Beamtenbezüge nur aus wahltaktischen Gründen. Innenminister Beuth (CDU) kontert.

          Hessens Innenminister Peter Beuth (CDU) hat die Besoldungspolitik der Landesregierung für die Beamten gegen die Kritik der Opposition verteidigt. Die Übertragung des Tarifergebnisses im öffentlichen Dienst auf die Beamten und die damit einhergehenden Regelungen zur Arbeitszeit und dem Jobticket seien ein gutes Ergebnis, sagte Beuth am Mittwoch im Landtag in Wiesbaden.

          Die Opposition sprach dagegen von Wahlkampfgeschenken und kritisierte, dass durch die Nullrunde im Jahr 2015 und die nur einprozentige Erhöhung 2016 die Berufsgruppe von der Einkommensentwicklung abgekoppelt worden sei.

          Nach zahlreichen Protesten der Beamten hatte die schwarz-grüne Koalition beschlossen, dass die rund 90 000 Beschäftigten wie die Angestellten im öffentlichen Dienst ein zweistufiges Besoldungsplus von insgesamt 4,2 Prozent erhalten.

          Außerdem wird die Arbeitszeit von August 2017 an auf 41 Stunden reduziert und eine Stunde pro Woche auf einem Lebensarbeitszeitkonto gutgeschrieben. Vom nächstem Jahr an können die Beamten zudem ein hessenweites Jobticket für den öffentlichen Personennahverkehr nutzen.

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