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Nach Unfallflucht : Betrunkener Raser von Polizei geweckt

  • Aktualisiert am

Ein Falschfahrer hat am frühen Donnerstagmorgen bei Roßdorf eine Autofahrerin seitlich gerammt. Bild: dpa

Ein Mann aus Hessen soll betrunken im überhöhten Tempo einen Unfall verursacht haben. Die Polizei entdeckte den mutmaßlichen Täter schlafend in seinem Fahrzeug.

          Eine Trunkenheitsfahrt, Unfallflucht und deutlich überhöhtes Tempo - ein Autofahrer aus dem Wetteraukreis soll gleich mehrfach gegen Regeln im Straßenverkehr verstoßen haben. Nach Angaben der Polizei vom Mittwoch, steht der 23 Jahre alte Mann im Verdacht auf der Autobahn 485 in Richtung Langgöns (Kreis Gießen) betrunken auf einen Fahrbahnteiler aufgefahren zu sein. Der Fahrer eines nahen Lastwagens musste daher ausweichen, weshalb wiederum der Wagen einer Autofahrerin beschädigt wurde. Derweil sei der Auslöser dieser Kettenreaktion am Samstagmorgen geflüchtet, wie es hieß. Polizisten entdeckten später das beschädigte Auto in Linden (Kreis Gießen).

          Der im Wagen schlafende Mann musste von den Beamten geweckt werden. Ermittlungen ergaben, dass es sich bei ihm um den Fahrer des Unfallwagens handelte. Ein Alkoholtest ergab einen Blutalkoholwert von 2,4 Promille. Der Mann wurde festgenommen. Die Beamten stellten im Zuge ihrer Ermittlungen fest, dass der 23 Jahre alte Fahrer knapp 40 Minuten vor dem Unfall auf der A 485 wegen hohen Tempos geblitzt worden war.

          Laut Polizei war er dort mit 162 statt der erlaubten 80 Stundenkilometer unterwegs. Offenbar habe der Mann in der Nacht zum Samstag eine Diskothek in Gießen besucht und sich dann betrunken hinters Steuer gesetzt, hieß es. Sein Führerschein wurde sichergestellt.

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