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Geldstrafe für Polizeibeamte : Betrunkenen im Wald ausgesetzt

  • Aktualisiert am

Das spätere Opfer hatte im März 2011 zunächst im Bahnhofsviertel randaliert (Symbolbild) Bild: dpa

Geldstrafen in Höhe von jeweils mehreren Tausend Euro müssen zwei Polizisten zahlen, die einen Betrunkenen im Wald ausgesetzt hatten. Der Fall ereignete sich schon 2011.

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          Weil sie einen Betrunkenen hilflos im Frankfurter Stadtwald zurückgelassen haben, müssen zwei Polizeibeamte Geldstrafen von 6300 und 4500 Euro (jeweils 90 Tagessätze) zahlen. Ein entsprechendes Urteil des Amtsgerichts wegen Nötigung wurde rechtskräftig, nachdem sowohl die Angeklagten als auch die Staatsanwaltschaft ihre Berufungen zurückgenommen hätten, hieß es am Montag beim Landgericht Frankfurt.

          Das spätere Opfer hatte im März 2011 zunächst im Bahnhofsviertel randaliert. Um den zuvor ausgesprochenen Platzverweis durchzusetzen, fuhren die beiden Polizeibeamten den Mann in den Stadtwald, wo sie ihn in der Dunkelheit zurückließen. Ein solches „Verbringungsgewahrsam“ sei durchaus üblich und legitim, argumentierten sie vor Gericht.

          Die Staatsanwaltschaft wollte dagegen neben Nötigung auch eine Körperverletzung und einen Amtsmissbrauch festgestellt wissen. Nach mehreren Verhandlungstagen vor dem Landgericht habe es dafür aber keine Anhaltspunkte gegeben, befand das Gericht, das erfolgreich zur Rücknahme der Berufungen geraten hatte.

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