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„Geschäftsführer-Betrug“ : Kriminelle fordern Geld von Unternehmen

  • Aktualisiert am

Mit einer besonderen Methode haben Kriminelle eine Mainzer Spedition betrogen. Bild: dpa

Betrüger haben eine Mainzer Speditionsfirma um einen sechsstelligen Betrag erleichtert. Dabei bedienten sich die Kriminellen einer ganz besonderen Masche.

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          Eine Mainzer Speditionsfirma ist einem Betrug zum Opfer gefallen. Unbekannte hatten dem Unternehmen vorgetäuscht, dass Rechnungen für Sicherheitsleistungen beim Zoll in China zu begleichen seien, wie die Polizei am Donnerstag mitteilte. Weil die Spedition tatsächlich Geschäftsbeziehungen zu einem chinesischen Speditionsunternehmen unterhalte, habe die Mainzer Firma einen niedrigen sechsstelligen Betrag auf das angebliche Konto des chinesischen Partners überwiesen.

          Die Polizei warnt Unternehmen vor einer solchen Masche. Sie ist unter dem Namen „CEO-Fraud“, also in etwa „Geschäftsführer-Betrug“, bekannt. Die Täter sammeln nach Angaben der Polizei dabei Informationen über ein Unternehmen, wie unter anderem über die Geschäftsbeziehungen, und lassen Zahlungen von Geschäftspartnern veranlassen, in dem sie sich beispielsweise als Geschäftsführer der Firma ausgeben. In diesem Fall hatten die Betrüger laut Polizei die Firmendaten des chinesischen Unternehmens genutzt.

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