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Besuch kostenpflichtig : Mehrsprachige Grundschule „Fintosch“ am Start

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Sportlich: Kinder im Turnraum der „Fintosch“-Kita im Frankfurter Westend Bild: dpa

Zum Schulbeginn am 14. August bekommt Frankfurt eine neue mehrsprachige Grundschule. Der Besuch der Einrichtung unweit der Messe ist kostenpflichtig.

          Unweit von Messegelände und Bankenviertel erhält Frankfurt zum Schulbeginn am 14. August eine neue mehrsprachige Grundschule. Die Einrichtung („Fintosch“) werde zunächst mit 20 Schülern in der Eingangsstufe und Klasse eins beginnen, kündigte Schulgründerin Silvia Staab am Montag in Frankfurt an. Sie hat in den vergangenen Jahren in dem Gebäude im Westend und an einem weiteren Standort bereits zwei Kindergärten aufgebaut, die derzeit 167 vorwiegend ausländische Kinder aus 17 Nationen besuchen.

          Unterrichtet wird in der Privatschule in Englisch und Deutsch. Kinder können ganztägig - von 07.45 Uhr morgens bis abends um 19.00 Uhr - betreut werden. Das Schulgeld soll nach den Worten Staabs zwischen 800 und 1000 Euro monatlich kosten, gestaffelt nach dem Einkommen der Eltern.

          46.000 Schüler unterrichtet

          Die Schule baut auf dem eigenen Kindergarten auf. In die Eingangsstufe können bereits Fünfjährige aufgenommen werden. Im Februar wurde die Schule nach rund dreijähriger Anlaufzeit vom Staatlichen Schulamt als Ersatzschule genehmigt. Damit kann die Grundschule vom Land Zuschüsse zu den Personal- und Sachkosten erhalten - allerdings erst drei Jahre nach Genehmigung. Die entgangenen Finanzhilfen erstattet das Land dann laut Gesetz der Privatschule in zehn Jahresraten.

          Privatschulen werden in Hessen in den vergangenen Jahren immer beliebter - vor allem im Rhein-Main-Gebiet. Im gerade zu Ende gegangenen Schuljahr wurden an den privaten allgemeinbildenden Schulen in Hessen rund 46.000 Schüler unterrichtet - mit rund 7,3 Prozent aller Schüler war dies ein

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