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Beschränkung des Lärmschutzes : Mehr Bauland für Frankfurt

Die Motoren dröhnen etwas leiser: 5000 Hektar sind aus dem Siedlungsbeschränkungsgebiet gefallen. Bild: dpa

Rund um den Frankfurter Flughafen wird die Lärmschutzzone, die den Bau neuer Siedlungen einschränkt, verkleinert. Besonders die Mainmetropole hofft auf mehr Fläche. Aber auch andere Kommunen profitieren.

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          Wie die Schwanzflosse eines Haifisches ragt das Siedlungsbeschränkungsgebiet, mit dem die Bevölkerung rund um den Frankfurter Flughafen vor dem Lärm der startenden und landenden Maschinen geschützt werden soll, in das nordöstliche Stadtgebiet der Mainmetropole. Die bauliche Entwicklung der darunterliegenden Stadtteile war dadurch bislang stark eingeschränkt. Viele Kommunen, darunter außer Frankfurt auch Neu-Isenburg, Trebur und Mainz, können nun etwas befreiter planen.

          Rainer Schulze

          Redakteur in der Rhein-Main-Zeitung.

          Das Siedlungsbeschränkungsgebiet wurde vom Land angepasst und soll auch in den neuen Regionalen Flächennutzungsplan übernommen werden, der voraussichtlich 2024 fertig sein wird. Für Frankfurt bedeutet das: Anstelle der Haifischflosse gibt es künftig nur noch einen kurzen Stummel. In Neu-Isenburg wird die Blockade fast für die Hälfte des Stadtgebiets gelockert. Trebur liegt nun gar nicht mehr unter der Schutzzone, Mainz kaum noch.

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