https://www.faz.net/-gzg-827qy

Umstrittenes Kunstwerk : Berufsschüler sanieren Euro-Skulptur in Frankfurt

  • Aktualisiert am

Des einen Wahrzeichen und des anderen Schandfleck: Euro-Skulptur in Frankfurt, die nun saniert wird Bild: Wresch, Jonas

Sie gilt mittlerweile als Wahrzeichen des Bankenviertels, obwohl sie umstritten ist - die Euro-Skulptur. Da der Zahn der Zeit an ihr arg genagt hat, muss sie saniert werden. Und das machen nun Jugendliche.

          Die zuletzt arg ramponierte Euro-Skulptur vor dem ehemaligen Gebäude der Europäischen Zentralbank in Frankfurt wird aufgemöbelt. Das häufig fotografierte Euro-Zeichen soll im Juni von jungen Gebäudereinigern und Lichtexperten grundsaniert werden, wie die Handwerkskammer Frankfurt am Mittwoch mitteilte. Weitere Details zu der vom privaten Frankfurter Kultur Komitee angeschobenen Aktion sollen am Montag mitgeteilt werden.

          Die 14 Meter hohe Plastik - ein blaues Eurozeichen umringt von zwölf goldenen Sternen - war Ende der 1990er Jahre vom Künstler Ottmar Hörl entworfen worden. Sie diente in der Vergangenheit immer wieder als Fotoobjekt, aber auch als Zielscheibe für Globalisierungskritiker. Der Eurotower hinter dem Standbild wird übrigens weiterhin von der EZB genutzt - für die neue Bankenaufsicht.

          Weitere Themen

          „Wortbeiträge sind vielen so wichtig wie Musik“

          Hessischer Rundfunk : „Wortbeiträge sind vielen so wichtig wie Musik“

          Die Pläne des Hessischen Rundfunks, seinen Kultursender umzubauen, rufen Kritik hervor. Der Sender verteidigt sich. Denn der HR will junge Hörer anlocken. Kann das ausgerechnet mit klassischer Musik klappen?

          Topmeldungen

          Der Eingriff in die bundesweite Verteilung von Krankenhäusern muss mit chirurgischer Präzision ausgeführt werden – sonst leidet die Versorgungssicherheit vor allem auf dem Land schnell.

          Zu viele Hospitale : Der Patient Deutschland

          Die Deutschen lieben ihr Krankenhaus in direkter Nähe – mag es auch noch so schlecht ausgestattet sein. Daher hat auch die Politik kein Interesse an einem großflächigen Abbau der Hospitäler. Vernünftig ist das nicht.

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Abonnieren Sie unsere FAZ.NET-Newsletter und wir liefern die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.